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Informationen zurückgehalten: Viehzüchter müssen hohe Geldstrafe zahlen |
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Paraguay
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Donnerstag, den 06. Mai 2010 um 10:42 Uhr |
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Die paraguayische Regierung hat eine hohe Geldstrafe gegen das Viehzuchtunternehmen Yaguarete Pora SA verhängt. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, auf einem Gebiet illegal Wald zu roden, auf dem das letzte unkontaktierte indigene Volk außerhalb des Amazonasbeckens lebt. Paraguays Umweltministerium (SEAM) begründete die Strafe damit, dass »die Yaguarete Pora SA Information zurückgehalten hat, die die Existenz indigener Völker in dem Gebiet belegen, in dem das Unternehmen eine Arbeitslizenz besaß.« Yaguarete versäumte anzuerkennen, dass der Wald, der durch Rodung für Viehzucht nutzbar gemacht werden soll, das angestammte Land der unkontaktierten Ayoreo-Totobiegosode ist. Einige Mitglieder des Volkes wurden erst kürzlich in der Nähe des Gebietes gesehen.
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Heute beginnt eine neue Epoche in Paraguay |
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Paraguay
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Freitag, den 15. August 2008 um 13:07 Uhr |
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Heute reiht sich Paraguay in die Achse des Guten ein. In Anwesenheit zahlreicher Präsidentinnen und Präsidenten Lateinamerikas - unter ihnen Michelle Bachelet (Chile), Cristina Fernández de Kirchner (Argentinien), Evo Morales (Bolivien), Rafael Correa (Ecuador) und Hugo Chávez (Venezuela) - übernimmt der frühere Bischof Fernando Lugo das Präsidentenamt in dem südamerikanischen Staat. Damit endet nach mehr als 60 Jahren die Herrschaft der Colorado-Partei, die sich sowohl unter der Diktatur von Alfredo Stroessner (1954-1989) als auch in der angeblichen Demokratie an der Herrschaft halten konnte.
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"Roter Priester" Fernando Lugo gewinnt Präsidentschaftswahl |
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Paraguay
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Montag, den 21. April 2008 um 02:59 Uhr |
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Ersten offiziellen Ergebnissen der Präsidentschaftswahl in Paraguay zufolge, die das Oberste Wahlgericht (TSJE) veröffentlichte, hat der Kandidat der Patriotischen Allianz für den Wechsel (APC), Fernando Lugo, das Rennen gewonnen. Den vom lateinamerikanischen Nachrichtensender TeleSur verbreiteten Zahlen zufolge kam Lugo auf 38,2 Prozent der Stimmen, gefolgt von der Kandidatin der seit Jahrzehnten regierenden Colorado-Partei, Blanca Ovelar, die auf 33,5 Prozent der Stimmen kommt. Nachwahlbefragungen hatten Lugo zuvor sogar bei deutlich über 40 Prozent gesehen.
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