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Folgen von Fukushima: Viele Kinder mit Schilddrüsenveränderungen |
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Japan
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Dienstag, den 10. Juli 2012 um 07:12 Uhr |
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Die deutsche Sektion der IPPNW befürchtet eine Zunahme von Schilddrüsenkrebs bei Kindern in der Präfektur Fukushima in Japan. Bestätigt sehen die IPPNW-Ärzte diese Befürchtung aufgrund einer Untersuchung der Gesundheitsbehörde der Präfektur an 38.114 Kindern im Alter von 0-18 Jahren, die Ende April 2012 veröffentlicht wurde. Dr. Matsuzaki Hiroyuki, Leiter der Abteilung für Innere Medizin im Allgemeinen Städtischen Klinikum der Stadt Fukugawa, verglich die Befunde der Gesundheitsstudie von Fukushima mit früheren Studien. Eine Zusammenfassung seiner Arbeit liegt jetzt auch auf Deutsch vor.
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Wiederinbetriebnahme des japanischen AKW Oi: "Aus der Katastrophe nichts gelernt" |
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Japan
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Freitag, den 06. Juli 2012 um 17:41 Uhr |
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Seit Donnerstag produziert Japan wieder Atomstrom. Nachdem zwei Monate lang alle 50 Atommeiler des Landes abgeschaltet waren, ist jetzt im Atomkraftwerk Oi der erste Reaktor wieder ans Netz gegangen. ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie, die erst letzte Woche ihren Schmähpreis, den Internationalen ethecon Black Planet Award 2011, an die Verantwortlichen des TEPCO-Konzerns in Tokio übergeben hat, kritisiert diese Entscheidung heftig.
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Fukushima-Jahrestag: Ärzte warnen vor Folgen für Mensch und Umwelt |
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Japan
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Sonntag, den 11. März 2012 um 10:27 Uhr |
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Der mehrfache Super-GAU im Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi vor einem Jahr führte zu einer massiven Freisetzung von Radioaktivität. Laut dem norwegischen Luftforschungsinstitut NILU wurde in den ersten vier Tagen der Katastrophe im Vergleich zu Tschernobyl die 2,5-fache Menge des radioaktiven Edelgases Xenon-133 freigesetzt, sowie 20 % der Menge an Jod-131 und 40-60 % der Menge an Caesium-137. Während Jod-131 mit seiner kurzen Halbwertszeit von acht Tagen eine akute Gefahr für die Gesundheit darstellt, strahlt Caesium-137 mit einer Halbwertszeit von 30 Jahren noch viele Jahrzehnte weiter. Der Nordpazifik wurde durch die Atomkatastrophe mit 15-27 PBq radioaktiver Substanzen kontaminiert. Sie stellt somit schon jetzt die größte zivile Verseuchung der Weltmeere in der Geschichte der Menschheit dar.
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Japan schafft den Sofortausstieg aus der Atomkraft |
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Japan
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Mittwoch, den 07. März 2012 um 11:39 Uhr |
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»Ein Jahr nach dem Beginn der Reaktorkatastrophe von Fukushima sind in Japan von vormals 54 Atomkraftwerken nur noch zwei am Netz. Und auch diese werden innerhalb der nächsten Wochen heruntergefahren.« Das berichtet Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt. Die von der Dreifachkatatsrophe Erdbeben, Tsunami und Fukushima gebeutelte japanische Wirtschaft sei deshalb nicht zusammengebrochen.
»Damit ist Japan gelungen, wovon Deutschland noch weit entfernt ist: Der Sofortausstieg aus der Atomkraft. Das ist umso erstaunlicher, da Japan noch vor einem Jahr 30 Prozent seines Strombedarfs aus Atomkraftwerken gedeckt hat. Mit kreativen Energiesparmaßnahmen haben Unternehmen und Bevölkerung dazu beigetragen, dass das Stromnetz nicht zusammengebrochen ist.«
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Einen Monat danach: Fukushima ist nie vorbei |
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Japan
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Montag, den 11. April 2011 um 12:49 Uhr |
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Radioaktives Cäsium auf Spielplätzen, in Gärten, im Supermarktgemüse – das Leben im weiteren Umkreis um die Atomruine Fukushima Daiichi wird immer gefährlicher. Einen Monat nach Beginn der Katastrophe spitz sich die Lage in Japan weiter zu – die Betreiber des AKW und die internationale Gesundheitsorganisation WHO beschwichtigen allerdings.
Normales Leben im Umkreis um die havarierten Reaktoren wird Jahrzehnte nicht mehr möglich sein. Die Gegenden in und um Fukushima City und Koriyama sind bereits schwer kontaminiert. Im Süden sind die Strahlenwerte niedriger, aber immer noch beachtlich: 0,5 Mikrosievert pro Stunde. In Fukushima und Iitate haben die Teams in der vergangenen Woche Werte bis zu 48 Mikrosievert pro Stunde gemessen – das sind gefährlich hohe Werte. An einer Stelle in Iitate waren es 20 Mikrosievert.
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