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Busse, U-Bahnen und Strassenbahnen stehen still - ver.di ruft zum Warnstreik | Drucken |  E-Mail
Berlin
Donnerstag, den 31. Januar 2008 um 21:56 Uhr
Wie die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mitteilt, beginnt in der kommenden Nacht ein Warnstreik bei den Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen der Berliner Verkehrsbetriebe BVG. Lediglich die S-Bahnen, die ein eigenständiges Unternehmen sind, fahren. Der Ausstand soll bis Samstag um 15.00 Uhr andauern. Damit reagiert die Gewerkschaft deutlich auf das jüngste Angebot des "rot-roten" Senats.

ver.di fordert Einkommensverbesserungen von zwölf Prozent, mindestens jedoch einen Zuwachs von 250 Euro pro Monat für die etwa 11.500 Mitarbeiter der BVG. Das Unternehmen bot am Donnerstag dagegen lediglich sechs Prozent für cirka 2000 Neueingestellte an. Für Beschäftigte, die bereits länger im Unternehmen tätig sind, soll die Erhöhung dagegen auf den sog. Sicherungsbetrag angerechnet werden, einem Ausgleich für die höheren Entlohnungen vor Inkrafttreten des gegenwärtigen Tarifvertrages im Jahre 2005. Der Sicherungsbetrag würde damit faktisch abgeschmolzen werden. Für 95 Prozent der Mitarbeiter würde dies eine Nullrunde bedeuten.

Betroffen von dem Streik wird damit auch die Zufahrt zum Bundesligaspiel von Hertha BSC am Samstagnachmittag sein, lediglich mit S-Bahnen wird das Spiel zu erreichen sein. Die S-Bahn hat bereits den Einsatz verstärkter Züge angekündigt.

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