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Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend

Spanien empört sich

»Schickt mich zurück nach Kuba!« | Drucken |  E-Mail
Spanien
Freitag, den 10. Mai 2013 um 16:32 Uhr

Räumung in AlicanteEine kubanische Familie hat die Realität des spanischen Kapitalismus entdeckt. Am Mittwoch wurden in Alicante der 50jährige Gilberto Martínez, seine 43jährige Frau Ismara Sánchez sowie die 8, 15 und 22 Jahre alten Kinder der Familie auf die Straße gesetzt. So passiert es Zehntausenden Menschen Jahr für Jahr in Spanien, doch in diesem Fall war der Familie etwas mehr Aufmerksamkeit sicher. Martínez gehörte zu den kubanischen »Dissidenten«, die 2011 aufgrund eines von der katholischen Kirche vermittelten Abkommens zwischen Havanna und Madrid aus Kuba nach Spanien übersiedeln konnten.

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Spaniens Jungkommunisten auf leninistischem Kurs | Drucken |  E-Mail
Spanien
Sonntag, den 31. März 2013 um 20:58 Uhr

Anabel GarcíaAnabel García ist neue Generalsekretärin des Kommunistischen Jugendverbandes Spaniens (UJCE). Sie wurde am Samstag auf dem dreitägigen 12. Kongress der Jugendorganisation der spanischen KP gewählt. Die junge Frau führte bislang die UJCE in Andalusien. In ihrer Antrittsrede erklärte sie "den Unternehmern und dem Patriarchat" den Krieg, wie es auf der Facebook-Seite des Jugendverbandes heisst. Feierlich verabschiedeten die Delegierten der kommunistischen Jugend auch ihre Mitglieder, die altersbedingt in die spanische KP (PCE) wechseln. Sie seien der "vierte leninistische Jahrgang" des Verbandes gewesen, wurde ihnen mit auf den Weg gegeben.

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Bis zu 70 Prozent für Unabhängigkeit Kataloniens | Drucken |  E-Mail
Spanien
Donnerstag, den 21. Februar 2013 um 16:15 Uhr

Katalanische Fahne mit rotem Stern: die EsteladaIn Katalonien wächst die Unterstützung für eine Trennung von Spanien. Zugleich nimmt auch die Unterstützung für die auf Unabhängigkeit setzenden Republikanische Linke (ERC) zu, die bei den nächsten Wahlen erstmals stärkste Kraft im katalanischen Parlament werden könnte. Das ist das Ergebnis des jüngsten Stimmungsbarometers des Centre d'Estudis d'Opinió (CEO), einem Institut der katalanischen Regionalregierung Generalitat, das das Internetportal VilaWeb heute veröffentlichte.

Wenn das für 2014 vorgesehene Referendum über die Souveränität der autonomen Region bereits morgen stattfinden würde, würden 54,7 Prozent der Befragten für die Unabhängigkeit stimmen, nur 20,7 Prozent würden sich dagegen aussprechen und 17 Prozent enthalten. 6,4 Prozent der Befragten wollten nicht antworten oder sind sich bislang nicht sicher. Umgerechnet auf ein Abstimmungsergebnis, in dem nur Ja und Nein zählen, würde dies VilaWeb zufolge ein Ergebnis von 72 Prozent für die Abtrennung gegenüber knapp 23 Prozent pro-spanischer Voten ergeben.

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Hunderttausende Spanier gegen faschistoide Politik | Drucken |  E-Mail
Spanien
Sonntag, den 24. Februar 2013 um 00:59 Uhr

Massenprotest in MadridIn ganz Spanien sind heute Hunderttausende Menschen gegen die faschistoide Politik der Regierenden auf die Strasse gegangen. Anlass für die erneuten Massenproteste gegen den "Staatsstreich der Märkte" war der 32. Jahrestag des faschistischen Putschversuchs vom 23. Februar 1981, als Militärs um den Oberstleutnant Antonio Tejero versuchten, den Übergang von der Franco-Diktatur zur parlamentarischen Demokratie aufzuhalten. Der heute Spanien regierenden Volkspartei (PP), die von Eliten des Franco-Regimes gegründet worden war, werfen viele Menschen vor, eine Politik zu betreiben, die nicht mehr weit von der Unterdrückung unter dem Faschismus entfernt sei.

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Hunderttausende demonstrieren gegen Zwangsräumungen | Drucken |  E-Mail
Spanien
Sonntag, den 17. Februar 2013 um 16:44 Uhr

BarcelonaHunderttausende Menschen haben am Samstag in zahlreichen Städten Spaniens für das Recht auf Wohnraum und gegen Zwangsräumungen sowie gegen den »finanziellen Genozid« der Regierung in Madrid und der Banken demonstriert. Zu den Kundgebungen aufgerufen hatte die Plattform der Hypothekenopfer (PAH), unterstützt wurde sie von Gewerkschaften, Nachbarschaftsvereinigungen und anderen Organisationen. Allein in der Hauptstadt Madrid gingen Schätzungen zufolge rund 50.000 Menschen auf die Strasse. Dabei kam es erneut zu Übergriffen der Polizei, die mehrere Demonstranten festnahm. In Barcelona verlief der Zug dagegen ohne nennenswerte Zwischenfälle. Nur als der Marsch am örtlichen Sitz der in Madrid regierenden rechten Volkspartei (PP) vorüberzog, flogen einige Eier und Wasserflaschen gegen die Fassade des Gebäudes.

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