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Wikileaks veröffentlicht wieder |
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Samstag, den 27. August 2011 um 10:23 Uhr |
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Der Internetdienst Wikileaks hat am Freitag wieder damit begonnen, ein Großteil der Depeschen aus nordamerikanischen Botschaften und Konsulaten an das State Department in Washington zu veröffentlichen. »Bevor der Tag zu Ende geht, werden wir mehr als 100.000 Depeschen von US-Botschaften aus aller Welt veröffentlichen«, kündigte der Dienst über den Kurznachrichtendienst Twitter an - und hielt Wort. Mittlerweile sind fast 142.000 Dokumente auf der Internetseite wikileaks.org eingestellt worden. Vor einigen Monaten war die Verbreitung der Dokumente beim Stand von 5420 zum Erliegen gekommen. Der Dienst überliess damit praktisch das Monopol über die Veröffentlichung seinen »Kooperationspartnern« wie dem deutschen »Spiegel« und anderen internationalen Medien. Diese zeigten zuletzt jedoch kein Interesse mehr an den Materialien.
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Freiheit für Julian Assange und Wikileaks! |
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Dienstag, den 07. Dezember 2010 um 14:15 Uhr |
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Wikileaks-Mitbegründer Julian Assange ist heute vormittag auf Grundlage eines schwedischen Haftbefehls verhaftet worden, nachdem er selbst auf einer britischen Polizeiwache vorstellig wurde. Das bestätigte einem Bericht der britischen Tageszeitung »The Guardian« zufolge die London Metropolitan Police. Assange soll heute dem Richter vorgeführt werden. Das Newsportal »WL Central«, eine inoffizielle Informationsquelle über das Enthüllungsportal, das eigenen Angaben zufolge keine direkte Verbindung zum Wikileaks-Team hat, ruft zu Spenden für die Verteidigung Assanges auf: »Wenn Julian Assange zum Schweigen gebracht werden kann, dann jeder von uns. Steht auf, redet - für ihn, für euch selbst, für alle von uns, bevor es zu spät ist!«
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Zensur gescheitert - Wikileaks wieder erreichbar |
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Freitag, den 03. Dezember 2010 um 11:38 Uhr |
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Nur für wenige Stunden ist es den USA gelungen, den Zugriff auf die Internetplattform Wikileaks zu blockieren. Am Donnerstagabend hatte der grosse US-amerikanische Domain-Name-Provider EveryDNS, der die Internetadresse wikileaks.org technisch verwaltete, ein Abrufen der Seite unterbunden. Begründet wird dies von dem Dienst damit, dass es wiederholt zu Angriffen auf die Adresse gekommen sei, die die gesamte Infrastruktur des Unternehmens gefährdet hätten. Über Twitter teilt Wikileaks nun jedoch mit, dass die Seite jetzt über die Schweiz unter wikileaks.ch sowie unter der IP-Adresse http://213.251.145.96 erreichbar ist. Auch die deutsche Domain wikileaks.de ist erreichbar und verweist auf die selbe IP-Adresse. Unter allen Adressen sind auch derzeit 640 von 250.000 Geheimdokumenten der US-Diplomatie zu finden, die derzeit für Aufregung sorgen.
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Wikileaks verhundertfacht |
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World Wide Web
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Montag, den 06. Dezember 2010 um 00:21 Uhr |
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Das Enthüllungsportal Wikileaks setzt gegen die zunehmende Repression vor allem aus den USA jetzt auf die massenhafte Unterstützung der internationalen Webcommunity. Nachdem die Seite über Twitter und ihre Homepage wikileaks.ch heute dazu aufgerufen hatte, eigene Server als sogenannte Mirror anzubieten, haben mittlerweile über 200 Seiten auf aller Welt die Inhalte der Seite übernommen. Die Betreiber teilen dem Wikileaks-Team Zugangsdaten für einen Bereich ihres Servers mit, den dieses dann mit den Inhalten füllt. So soll verhindert werden, dass eine erneute Abschaltung der Seite oder ein weiterer Hackerangriff dazu führen, dass Wikileaks nicht mehr erreichbar ist.
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Wikileaks: Bundesregierung will keinen Atomwaffen-Abzug |
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Dienstag, den 30. November 2010 um 16:33 Uhr |
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Wikileaks-Gründer Julian Assange hat sich gegenüber dem US-Magazin »Forbes« als »Verteidiger der freien Märkte« geoutet. »Ich habe gemischte Gefühle gegenüber dem Kapitalismus, aber ich liebe Märkte«, sagte er. Er habe on verschiedenen philosophischen und ökonomischen Schulen gelernt, eine davon sei »der amerikanische Markt-Libertarismus«. »Ich bin libertär, aber ich habe genügend Wissen über Politik und Geschichte um zu verstehen, dass ein freier Markt als Monopol endet, wenn er nicht dazu gezwungen wird, frei zu sein«. Wikileaks dienen dazu »den Kapitalismus freier und ethischer zu machen«, so Assange. Er hoffe darauf, dass die Enthüllungen seines Dienstes dazu führen, dass es für Unternehmen einfacher und profitabler ist, sich korrekt und sauber zu verhalten, als zu versuchen mit schmutzigen Tricks Extraprofite zu scheffeln. Zu letzterer Kategorie gehörte demnach »eine grosse US-Bank«, aus deren Innenleben dem Internetdienst »Zehn- oder Hunderttausende Dokumente« vorlägen, die Wikileaks »Anfang kommenden Jahres« ins Netz stellen wolle. Diese könnten zum Zusammenbrach von »ein oder zwei Banken« führen.
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