Hunderte Menschen begleiteten Kostas Peletidis zum Gericht. Foto: KKEDem kommunistischen Bürgermeister der Stadt Patras, Kostas Peletidis, schlug eine breite Welle der Unterstützung entgegen, als er am 13. Februar vor Gericht erscheinen musste. Nach einer Klage der faschistischen Partei »Goldene Morgendämmerung« wurde er der »Pflichtverletzung im Amt« beschuldigt, weil er in Umsetzung eines einstimmigen Beschlusses des Stadtrates aus dem Jahr 2015 der verbrecherischen Naziorganisation die Überlassung städtischer Einrichtungen und Plätze für die Tätigkeit  verweigert. Ein Ergebnis gab es am 13. Februar nicht, die Verhandlung gegen den Bürgermeister der viertgrößten Stadt Griechenlands wurde auf den 23. Februar verschoben.

In den frühen Vormittagsstunden des Verhandlungstages versammelten sich vor dem Rathaus Hunderte Menschen, um sich mit Peletidis zu solidarisieren und die Einstellung der Strafverfolgung zu fordern. Zudem wurde von der Regierung und den zuständigen staatlichen Behörden ein solches Verhalten verlangt, wie es der Bürgermeister an den Tag gelegt hatte.

Ihre Solidarität mit dem kommunistischen Bürgermeister brachten Gewerkschaften, Massenorganisationen, viele Stadtoberhäupter, sowie Stadtparlamente aus anderen Regionen des Landes zum Ausdruck. Die Kommunalbediensteten der Stadt Patras legten am Tag der Verhandlung die Arbeit nieder und organisierten eine Solidaritätskundgebung, die sich zu einer kämpferischen Demonstration verwandelte.

Die Kommunistische Partei Griechenlands (KKE) verurteilte das Verfahren als eine politische Verfolgung durch die faschistische verbrecherische Organisation »Goldene Morgendämmerung« und beschwerte sich beim Innenminister der SYRIZA-ANEL-Regierung.

Quelle: KKE / RedGlobe