Stellvertretende Außenministerin Kubas in Berlin

DEUTSCHLAND, 28. Mai 2019 Um an der vom deutschen Außenministerium organisierten Konferenz Lateinamerika-Karibik Initiative teilzunehmen, traf die stellvertretende Außenministerin Anayansi Rodríguez Camejo am Abend des 27. Mai in Berlin ein. Bei dem Besuch, der sich bis zum 30 Mai ausdehnt, wird sie von Botschafter Adolfo Curbelo begleitet.

Die Anwesenheit der kubanischen Vertreter in Deutschland bietet eine Gelegenheit, die Beziehungen zwischen beiden Ländern zu vertiefen. Im Rahmen der Veranstaltung sind Gespräche mit Persönlichkeiten der deutschen Politik sowie mit internationalen, lateinamerikanischen und karibischen Gästen vorgesehen.

Zusammen mit anderen Mitgliedern der diplomatischen Mission empfing der Botschafter Kubas in Berlin, Ramón Ripoll, die Delegation am Flughafen Tegel.
Bei der Lateinamerika-Karibik und Deutschland Initiative werden 24 Außenminister der Region und 4 stellvertretende Außenminister teilnehmen, darunter auch die stellvertretende Ministerin für multilaterale und bilaterale Angelegenheiten im kubanischen Außenministerium.

Was können Deutschland, Lateinamerika und die Karibik gemeinsam erreichen? Welche Herausforderungen sind besonders akut? Das sind einige der Fragen die als Angelpunkte des Events vom deutschen Außenminister Heiko Maas aufgestellt wurden.

Das Programm sieht eine Rede von Minister Maas und dem Siemens CEO Joe Kaeser über wirtschaftliche Beziehungen, Daniel Barenboim über Kultur und der Hohen Kommissarin für Menschenrechte Michelle Bachelet über die Rechte der Frau vor. Am Nachmittag nehmen die Minister an einem Runden Tisch teil, während die übrigen Teilnehmer sich zu Gesprächen in kleinen Gruppen zusammenfinden. Themen wie gerechte Zusammenarbeit, Klimawandel, wissenschaftliche Kooperation und wirtschaftliche Beziehungen stehen im Mittelpunkt der abendlichen Sitzung.

Besonders hervorzuheben ist die offizielle Gründung des Netzes der Frauen unter der Schirmherrschaft des deutschen Außenministers. Das Netz bringt Personen aus Lateinamerika, der Karibik und Deutschland zusammen, die sich der Chancengleichheit für Frauen und Männer verpflichtet fühlen.

Quelle:

Granma Internacional

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