Die VVN-BdA tagt in Oberhausen

Den Militarismus, Faschismus und Gewalt an Rhein und Ruhr stoppen

„Faschismus an der Macht darf nie mehr eine Option sein“ – das ist die Losung, unter der die Landesdelegiertenkonferenz der VVN-BdA, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten am 29. Februar in Oberhausen tagen wird. Über 100 Delegierte aus 25 Städten Nordrhein-Westfalens werden beraten, wie die Organisation künftig arbeiten wird, nachdem in NRW die Aberkennung der Gemeinnützigkeit abgewendet wurde und zugleich mit einer Welle der Solidarität ein Aufschwung erfolgte. Auch Delegierte der rund 200 neuen Mitglieder werden in Oberhausen vertreten sein.

In Zeiten schwerer rassistischer Verbrechen wie jetzt in Hanau und des Versuchs einer beginnenden Machtübernahme rechter Kräfte wie in Thüringen, aber auch der fast täglichen Meldungen über eine sich ausbreitende „Schattenarmee“ aus Polizisten und Reservisten, die an einem Tag X die Macht übernehmen wollen, sieht sich die VVN-BdA vor große Herausforderungen gestellt. Die Angriffe auf Migranten reißen nicht ab und die Gemeinnützigkeit des bundesweiten Dachverbandes der VVN-BdA ist noch immer nicht wiederhergestellt worden. Als Friedensorganisation wird sich die VVN-BdA an den Ostermärschen beteiligen, die sich in diesem Jahr besonders gegen die Manöver der NATO an der russischen Grenze, genannt Defender 2020, richten.

Auch Wahlen der Verbandsführung, die Beschlussfassung über Anträge, Erfahrungs- und Meinungsaustausch stehen auf der Tagesordnung.

Die Konferenz findet am 29.02.2020 im soziokulturellen Zentrum Altenberg im Eisenlager, Hansastraße 20 in Oberhausen statt. Beginn ist 11 Uhr. Weitere Informationen sind unter NRW@VVN-BdA.de zu erhalten.

Quelle:

VVN-BdA Landesvereinigung Nordrhein-Westfalen

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