Weitere Warnstreiks am Mittwoch

verdiNachdem bereits am Dienstag (22.9.) rund 700 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in NRW zu ersten betriebsnahen Warnstreiks zusammengekommen sind, ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) auch für den morgigen Tag zu Arbeitsniederlegungen auf. Betroffen sind die Städte Köln, Schwerte, Kamen und Bergkamen, Solingen, Oberhausen sowie der Kreis Minden-Lübbecke.

„Die ersten Beschäftigte haben gezeigt, dass sie mit dem Verhalten der Arbeitgeber nicht einverstanden sind. Der Auftakt ist gemacht. Wir erwarten, dass die Arbeitgeber uns nun entgegenkommen“, erklärte Gabriele Schmidt, Landesbezirksleiterin ver.di NRW. 

ver.di fordert für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen unter anderem eine Anhebung der Einkommen um 4,8 Prozent bzw. einen Mindestbetrag von 150 Euro monatlich bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte sollen um 100 Euro monatlich angehoben werden.

Darüber hinaus erwartet ver.di eine Ost-West-Angleichung der Arbeitszeit. Auch das Thema der Entlastung der Beschäftigten soll in den Tarifverhandlungen behandelt werden. Die besonderen Themen des Gesundheitswesens und der Pflege sollen an einem eigenen Verhandlungstisch eingebracht werden. Das Ergebnis soll später zeit- und inhaltsgleich auf Beamt*innen übertragen werden.

Die Verhandlungen werden am 22./23. Oktober in Potsdam fortgesetzt. 


Quelle:

ver.di NRW

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