Übernommen von Netzwerk Friedenskooperative:
Stimmen gegen den Krieg
Diese Woche ist mit dem New-START-Vertrag ein weiterer wichtiger Rüstungskontrollvertrag zwischen den USA und Russland ausgelaufen. Dieser hatte die Anzahl US-amerikanischer und russischer Atomsprengköpfe und deren Trägersysteme gedeckelt. Gerade in Zeiten, in denen kriegerische Konflikte eskalieren und das Völkerrecht ausgehöhlt wird, ist dies eine fatale Entwicklung. In Zeiten, in denen Rüstungskontrollverträge der Aufrüstung nicht mehr den Weg versperren, sind wir als Friedensbewegung gefragt, um diese Aufgabe zu übernehmen!
In unserem heutigen Newsletter möchten wir dich deshalb über folgende Themen und Aktionen informieren:
- Probeheft anfordern: Neues FriedensForum zu „Aufrüstung und Militarisierung“
- Abschluss der Aktion „Für eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!“
- Online-Veranstaltung am 22.2.: „Stoppt das Töten: Stimmen aus der Ukraine und Russland“
Angeregtes Lesen wünscht
Marvin Mendyka
vom Netzwerk Friedenskooperative
+ Newsletter Februar 2026 +
1. Probeheft anfordern: Neues FriedensForum zu „Aufrüstung und Militarisierung“
Die aktuelle Ausgabe des FriedensForums kommt in Kürze aus der Druckerei. Der Schwerpunkt des Hefts befasst sich diesmal mit dem Thema „Aufrüstung und Militarisierung“. Trumps Rückzug von Europa und seine Infragestellung der NATO werden von der EU und Deutschland als zusätzliche Argumente für weitere massive Aufrüstung missbraucht – bis hin zur neuerlichen Debatte um einen eigenen europäischen „Atomschirm“ oder gar eine deutsche Bombe. Und während die Rüstungsausgaben steigen, wird die soziale Infrastruktur immer mehr in Frage gestellt und gekürzt.
Gründe genug, um die Aufrüstung aus friedenspolitischer Sicht genauer unter die Lupe zu nehmen! Wenn dein Interesse geweckt ist, schicken wir dir gerne ein kostenfreies Probeexemplar der neuen Ausgabe zu.
Hier kannst du dir dein Heft sichern.
2. Abschluss der Aktion „Für eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!“
Seit vergangenem Oktober läuft die Aktion „Für eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!“. Knapp 2.000 Menschen haben seitdem allein über unsere Aktionsplattform Lobbying4Peace online an der Aktion teilgenommen und eine fünfstellige Menge der dazugehörigen Aktionspostkarten wurden bei uns angefordert. Kommende Woche wird die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ die gesammelten Aktionspostkarten und Online-Unterschriften an den Verteidigungsminister übersenden.
Ausgefüllte Aktionspostkarten jetzt zurückschicken
Um die Gesamtzahl der Teilnehmenden ermitteln zu können, bitten wir daher alle, die noch ausgefüllte Aktionspostkarten haben, uns diese jetzt zuzuschicken. (Aber keine Sorge: auch alle Aktionspostkarten, die später bei uns eingehen, werden wir an das Verteidigungsministerium schicken.)
Wenn du dich jetzt noch „Last Minute“ an der Aktion beteiligen und Verteidigungsminister Pistorius auffordern möchtest, sich gegen neue Mittelstreckenwaffen einzusetzen, dann mach bitte hier über Lobbying4Peace bei der Aktion mit.
Save the Date: Demos gegen Mittelstreckenwaffen am 30.5.
2026 sollen neue landgestützte US-Mittelstreckenwaffen nach Deutschland kommen. Am 30. Mai wird es deshalb große Demos gegen Mittelstreckenwaffen in Wiesbaden und Grafenwöhr (und möglicherweise weiteren Orten wie Berlin) geben. Bitte merkt euch diesen Termin vor!
Sobald neue Planungen zu den Demos vorliegen, werdet ihr Infos dazu hier auf der Webseite der Kampagne gegen Mittelstreckenwaffen finden.
3. Online-Veranstaltung am 22. Februar: „Stoppt das Töten: Stimmen aus der Ukraine und Russland“
Am 24. Februar 2026 jährt sich der russische Angriff auf die Ukraine zum vierten Mal. Er verursacht weiter Leid, Tod und Verwüstung. Mit jedem Tag kommen immer mehr Menschen ums Leben, werden körperlich verletzt oder psychisch traumatisiert. Wir wollen anlässlich des Jahrestages die andauernde Tragödie des Krieges und die Opfer auf beiden Seiten in den Vordergrund stellen.
Dazu veranstalten wir mit unseren Partnerorganisationen im „Stoppt das Töten“-Bündnis eine Online-Veranstaltung am Sonntag, 22.2., von 14 bis 16:30 Uhr.
Hier kannst du dich zur Veranstaltung anmelden.
Referent*innen und Themen:
- Die gesundheitlichen und psychischen Folgen: Dr. Angelika Claußen, IPPNW-Vorsitzende
- Kriegsdienstverweigerung in der Ukraine: Andrii Konovalov
- Kriegsdienstverweigerung in Russland: Artem Klyga, Connection e.V.
- Russen gegen Krieg, Möglichkeiten zivilgesellschaftlichen Engagements in Russland: Anke Giesen, Memorial Deutschland
- Soziale Bewegungen in der Ukraine: Volodymyr Ishchenko, Soziologe an der Freien Universität Berlin
- Moderation: Yannick Kiesel und Christine Schweitzer
P.S.: Spendenquittungen kommen bald an
Wir danken sehr herzlich allen, die die Arbeit des Netzwerk Friedenskooperative im letzten Jahr in Form einer Spende unterstützt haben. Die Spendenquittungen für das Jahr 2025 gehen in den kommenden 1-2 Wochen in den Versand und werden in Kürze ankommen. Insbesondere danken wir auch noch den 100 neuen Fördermitgliedern, die seit letztem Dezember unsere Arbeit regelmäßig unterstützen und uns so viel Planungssicherheit für kommende Aktionen und Kampagnen geben!
Quelle: Netzwerk Friedenskooperative

