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Für eine soziale & ökologische Verkehrswende!

Kommunistische Gewerkschaftsinitiative - International

Übernommen von KOMintern:

Die selbsternannte „Klimamusterstadt“ Wien hält weiterhin am Bau der 3,2 Kilometer langen, vierspurigen Stadtstraße in Wien-Donaustadt fest. Und hat gleichzeitig mit diesem Jahr die Gebühren für alle Öffi-Tickets drastisch erhöht – oder günstigere Fahrscheine für vulnerable Gruppen gleich überhaupt abgeschafft. So gibt es das Semesterticket für Student:innen nicht mehr, und der Einzelfahrschein für Pensionist:innen wurde auch ersatzlos abgeschafft. Pensionist:innen, unter denen sich viele – gerade Frauen – von Armut Betroffene befinden, müssen nun doppelt soviel (!) wie vorher zahlen.

Und auch die Kosten für die Jahreskarte erhöhte sich massiv. Und das genau zu einer Zeit, in der die Beschäftigten durch massiv niedrige Lohn- und Gehaltserhöhungen weniger Geld zur Verfügung haben als vorher. Diese Kombination von Reallohnverlust und massiver Preiserhöhung trifft gerade auch Teilzeitbeschäftigte doppelt. Sie müssen mit einem Teilzeitgehalt, das nun weniger wert ist, auskommen, werden aber von der vollen Preiserhöhung getroffen.

Demgegenüber ist es aber eigentlich ein dringendes Gebot der Stunde, den Autoverkehr drastisch zu reduzieren und schleunigst eine tiefgreifende soziale und ökologische Verkehrswende auf die Spur zu bringen. Und entgegen der herrschenden Politik von Bund und Ländern, dem Gros des Parteienspektrums und der Phalanx von Wirtschaftsvertretern bis zu den Autofahrer-Clubs braucht es eine solche auch für den Pendelverkehr in und nach Wien.

  • Wir fordern eine sofortige Rücknahme der Teuerungsmaßnahmen im ökologisch sinnvollen öffentlichen Verkehr!
  • Wir unterstützen die Initiativen für die Wiedereinführung von Semester- und Pensionist:innen- Tickets!
  • Wir fordern die gratis Jahreskarte/das Jobticket für alle, die diese Stadt am laufen halten!

Quelle: KOMintern

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