Übernommen von Die Linke:
„Im gesamten Bundesgebiet legen Beschäftigte in zentralen Bereichen des öffentlichen Lebens ihre Arbeit nieder und gehen auf die Straße: in Krankenhäusern, Verwaltungen, Schulen, Hochschulen und Kitas. Sie halten das alltägliche Leben am Laufen und leisten unverzichtbare Arbeit. Deshalb betreffen ihre Arbeitsbedingungen und ihre Bezahlung uns alle. Die Linke steht solidarisch an der Seite der Streikenden.
Die aktuellen Arbeitskämpfe machen deutlich: Ohne die Beschäftigten läuft nichts. Sie sichern Mobilität, Bildung, Versorgung und Verwaltung und tragen tagtäglich die Verantwortung dafür, dass unser Gemeinwesen funktioniert. Und doch müssen viele von ihnen mit Löhnen auskommen, die zum Leben kaum reichen, während die Preise steigen, der Personalmangel wächst und die Arbeitsbelastung krank macht.
Die Forderungen der Beschäftigten sind mehr als berechtigt. Wer unser Land am Laufen hält, verdient Löhne, die zum Leben reichen, verlässliche Arbeitsbedingungen und ausreichend Personal. Es ist an der Zeit, dass die Beschäftigten endlich die Anerkennung und den Respekt erhalten, die ihnen zustehen. Streiks entstehen, weil Arbeitgeber und Politik sich weigern, Verantwortung zu übernehmen und stattdessen an ideologischen Kürzungsdebatten und der Schuldenbremse festhalten.
Deshalb fordern wir die verantwortlichen Landesregierungen und Arbeitgeber auf, endlich ernsthafte Angebote vorzulegen, die den Alltag der Beschäftigten real verbessern. Gute Arbeit und gute Löhne fallen nicht vom Himmel, sie werden gemeinsam erkämpft. Die Linke steht fest an der Seite der Streikenden in Krankenhäusern, Verwaltungen, Schulen, Hochschulen und Kitas und wird ihren Forderungen politischen Nachdruck verleihen.“
Quelle: Die Linke

