Übernommen von Die Linke:
„Der massive Stellenabbau ist das Ergebnis von Lobbyismus und kurzfristigem Denken in den Vorstandsetagen. Trotzdem orientiert sich die Regierung weiter an den Interessen der Manager und Aktionäre. So macht man den Fuchs zum Hüter des Hühnerstalls. Wer so denkt, verkauft uns Steuergeschenke an Konzerne als Rettungsplan und betreibt Placebo-Politik.
Ohne ein staatlich koordiniertes Sofortprogramm wird der Stellenabbau weitergehen. Deutschland lebt von gut ausgebildeten Fachkräften, von Forschung, Entwicklung und starker Industrieproduktion vor Ort. Wenn wir das aufs Spiel setzen, verspielen wir unsere Zukunft. Unser Ziel muss eine moderne Industrie sein, die gute Arbeit sichert – nicht eine, die Substanz abbaut und dann nach dem Staat ruft.
Dafür braucht es den Mut, groß zu denken. Die Schuldenbremse muss fallen, damit der Staat investieren kann. Auch eine gerechte Besteuerung großer Vermögen würde auf einen Schlag mehr als 147 Milliarden Euro bringen. Damit können Städte und Kommunen Arbeitsplätze sichern, ihre Zukunftsfähigkeit wahren und verhindern, dass durch Werksschließungen auch noch ihre Gewerbesteuereinnahmen wegbrechen.“
Quelle: Die Linke

