Start / Deutschland / Medien / UZ - Unsere Zeit / Die Erinnerung mahnt dringend

Die Erinnerung mahnt dringend

Übernommen von Unsere Zeit:

Repression und Zensur gegen Gedenkfeiern in Berlin zum 81. Jahrestag des Sieges über das faschistische Deutschland: Die Fahnen der Befreier dürfen nicht wehen, Hammer und Sichel müssen verdeckt werden. Polizisten nehmen eine Frau fest, die ein Halstuch trägt, das zur Freundschaft mit Russland aufruft. Die Beamten stellen ihre Identität fest und brummen ihr eine Geldstrafe auf.

Der Versuch, die Rolle der Roten Armee und der 27 Millionen Sowjetbürger, die für unsere Befreiung starben, weg zu lügen, ist zentral für den anhaltenden Geschichtsrevisionismus. Den benötigen die deutschen Monopole, um Deutschland zum Krieg gegen Russland zu rüsten. Die Lüge einer russischen Bedrohung soll die Bevölkerung abstumpfen, damit sie die Milliardenausgaben für Militarismus nicht in Frage stellt.

DKP und SDAJ waren am 8. und 9. Mai vor Ort, um sich dem Kriegskurs zu widersetzen und die entscheidende Rolle der Sowjetunion bei der Niederlage Nazi-Deutschlands zu bekräftigen. Das Hauptprogramm fand in Karlshorst, dem Ort der Kapitulation, und am Sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park statt. Kleinere Gedenkveranstaltungen gab es auch an den Gedenkstätten in der Bucher und Schönholzer Heide. Auf den Straßen beteiligten sich 10.000 Schülerinnen und Schüler am Schulstreik gegen die Wehrpflicht am 8. Mai. Sie lehnen die Kriegspläne ab.

Kommunisten haben konsequent für Frieden gekämpft, sich dem Militarismus widersetzt und den Versuchen der herrschenden Klasse, die Geschichte umzuschreiben. Und wenn vor dem Gebäude der Kapitulation eine ukrainische Flagge gehisst wird, werden wir da sein, um an den faschistischen Angriff auf Anti-Maidan-Aktivisten in Odessa zu erinnern, bei dem 48 Menschen starben und mehr als 200 verletzt wurden. Wir erinnern an den Terror, den die ukrainische Armee und ihre NATO-Verbündeten gegen die Volksrepubliken Luhansk und Donezk verübt haben.

Wenn sie versuchen, die Rolle der Roten Armee und den Mut des sowjetischen Volkes vergessen zu machen, erinnern wir sie an den unerschütterlichen Widerstand gegen die Belagerung Leningrads. Mehr als eine Million Zivilisten töteten die deutschen Faschisten dort. Wir erinnern an die Kapitulation der 6. Armee der Wehrmacht in Stalingrad und die gescheiterte deutsche Offensive in Kursk.

Wenn sie die in Stein gemeißelten Zitate Stalins im Treptower Park auslöschen wollen, werden wir sie daran erinnern, dass die Kommunistische Partei unter Stalins Führung das gesamte sowjetische Volk in einen Volkskrieg gegen den Faschismus führte. Und siegte.

„Ohne die Sowjetunion und die Kommunistische Partei der Sowjetunion hätte es diesen Sieg über den Faschismus nicht gegeben“, bilanzierte Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP.

Heute, da ein großer Teil der Arbeiterbewegung noch immer in den Kriegskurs eingebunden ist, dürfen wir die Zeichen wachsenden Widerstands nicht übersehen. Auf den Straßen, in den Gewerkschaften, in den Betrieben, in den antikolonialen Bewegungen müssen wir stärker werden. Eine breite Friedensbewegung ist eine historische Pflicht, um den Krieg zu verhindern.

Fotogalerie:

20260509 105647 web - Die Erinnerung mahnt dringend - 8. Mai 2026, 9. Mai 2026, DKP, DKP Berlin, Geschichtsrevisionismus, Repression, SDAJ - Blog

previous arrow
next arrow
 

Quelle: Unsere Zeit

Markiert: