Übernommen vom Weltfriedensrat:
Das Treffen in Istanbul fand wenige Tage vor dem offiziellen NATO-Treffen in Ankara statt.
Als Vertreter des Weltfriedensrats nahm dessen Exekutivsekretär Iraklis Tsavdaridis teil. Die Konferenz wurde von den türkischen Organisationen „Friedenskomitee“ und „Kommunistische Partei der Türkei“ organisiert. Außerdem nahmen Parteien, Bewegungen und Verbände aus den NATO-Mitgliedstaaten daran teil.
Die Teilnehmer riefen zu entschlossenem gemeinsamen Handeln gegen den Imperialismus, dessen rassistische Politik und die NATO-Militärstützpunkte auf.
Die Slogans der Konferenz lauteten „Die Menschheit darf Demütigung und Tod nicht zulassen“ und „Die NATO und der Imperialismus werden besiegt werden“, weshalb zu gemeinsamem Widerstand gegen die NATO und ihre Ziele aufgerufen wurde.
Am 5. Juli fand in Istanbul – auf dem Taksim-Platz) – eine Massenkundgebung statt, an der trotz Einschüchterungen und autoritärer Maßnahmen seitens der Regierung und der Polizei Hunderte von Menschen teilnahmen.
In Ankara fand eine ähnliche Kundgebung wie in Istanbul statt. Die Veranstaltung wurde von der Kommunistischen Partei der Türkei organisiert, die sich gewaltsamen Polizeieinsätzen gegenübersah.
Der Weltfriedensrat verurteilte die Repression und forderte die bedingungslose und sofortige Freilassung von 120 Festgenommenen.
Die Stimmen der Anti-NATO-Konferenz dürfen nicht zum Schweigen gebracht werden, während sich die Kriegsbefürworter auf dem NATO-Gipfel versammeln.
Weltfriedensrat
Istanbul, Türkei, 4.7.2026
Quelle: Weltfriedensrat
