Übernommen vom Internationalen Gewerkschaftsbund:
„Da nur noch vier Jahre verbleiben, um die Agenda 2030 umzusetzen, drängen die Gewerkschaften auf Fortschritte bei den SDGs und betonen, dass Erfolg nur dann erreichbar ist, wenn wir die Demokratie verteidigen und menschenwürdige Arbeit in den Vordergrund stellen.“
Luc Triangle, Generalsekretär des ITUC
FORDERUNGEN DER GEWERKSCHAFTEN AUF DEM HLPF 2026
DIE ZENTRALE BEDEUTUNG VON SDG 8 – EIN NEUER GESELLSCHAFTSVERTRAG
Das Ziel für nachhaltige Entwicklung Nr. 8 (SDG 8) zu menschenwürdiger Arbeit und nachhaltigem Wirtschaftswachstum spielt eine führende Rolle bei der Beschleunigung der Umsetzung der Agenda 2030 insgesamt. Seine Teilziele zu menschenwürdiger Arbeit, sozialer Absicherung, inklusivem Wachstum und Umweltschutz bieten eine starke Hebelwirkung für die anderen SDGs.
Aus diesem Grund fordern Gewerkschaften weltweit eine von SDG 8 getragene Politik der nachhaltigen Entwicklung sowie einen neuen Sozialvertrag, der auf folgenden Grundsätzen basiert:
- Schaffung menschenwürdiger, klimafreundlicher Arbeitsplätze durch einen gerechten Wandel.
- dem Schutz der Arbeitnehmerrechte
- Gewährleistung existenzsichernder Löhne.
- Die Gewährleistung eines universellen Sozialschutzes.
- Diskriminierung beenden und Gleichberechtigung fördern.
- Stärkung der Entwicklungsländer durch inklusive Entwicklungssysteme.

Diese Kampagne wird von der Europäischen Union finanziell unterstützt. Für den Inhalt ist jedoch ausschließlich der ITUC verantwortlich; er spiegelt unter keinen Umständen die Position der Europäischen Union wider.

