Hafenarbeiter blockierten Waffentransport, jetzt droht Haft

Vor etwa zwei Jahren blockierten italienische Hafenarbeiter Waffentransporte nach Saudi-Arabien. Die Kolleginnen und Kollegen haben gemeinsam mit Friedensaktivistinnen und ‑aktivisten die Verladung von Kriegsgerät auf sein saudisches Frachtschiff verhindert. Es musste den Hafen verlassen, ohne dass die militärische Ausrüstung verladen werden konnte. Der Streiks sowie die Blockade des Anlegebeckens gepaart mit gezündeten Rauchtöpfen und abfeuerten Signalraketen in Richtung des Frachters, verhinderten das Einlaufen. Ein sehr couragierter Widerstand gegen die Verladung von Ausrüstung für den Krieg gegen das Volk im Jemen, der auch international Beachtung fand. Es kam zu ähnlichen Aktionen…

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»Für ein Europa der Schaffenden«

Anläßlich des Gipfeltreffens der EU in der nordportugiesischen Stadt Porto organisierte der portugiesische Gewerkschaftsbund CGTP-Intersindical eine große Demonstration unter der Losung »Für ein Europa der Schaffenden und der Völker«. Die zentralen Forderungen der Gewerkschaft lauten: Mehr Arbeitsplätze, nationale Produktion, Löhne, öffentliche Dienstleistungen und Stärkung der nationalen Souveränität.

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Die PAME am Tag der Arbeit

Die Militante Arbeiterfront Griechenlands (PAME) berichtet davon, dass die klassenorientierten Gewerkschaften Griechenlands am 1. Mai symbolische Veranstaltungen abhielten, um die Heldinnen und Helden der Arbeiterklasse zu ehren. Die Gewerkschaften legten im Zuge dessen Kränze an historisch bedeutenden Stätten und Denkmälern der Arbeiterklasse sowie am Denkmal des Weltgewerkschaftsbundes (WGB) nieder. Das Hauptevent des 1. Mai wurde mit dem nationalen Generalstreik am 6. Mai begangen.

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Italiens Gewerkschaften prangern Zustände an

Eine 22-jährige Arbeiterin einer Textilfabrik Luana, D’Orazio bei Pistoia in der Provinz Prato der Region Toskana ist bei einem Arbeitsunfall tödlich verletzt worden. Die Mutter eines fünfjährigen Kindes wurde in die Walze der Maschine gezogen, berichtete die Nachrichtenagentur ANSA am Dienstag. Trotz sofort ausgelösten Alarms konnte sie nur noch tot aus der Maschine gezogen werden.

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Verhaftung von Gewerkschaftern auf Demonstration

Am 3. Mai kam es zu einem provokativen Angriff der indonesischen Polizei auf Demonstranten in der indonesischen Hauptstadt, die anlässlich des Tages der Bildung vor dem Ministerium für Bildung und Kultur protestierten. Im Rahmen dessen wurde der Generalsekretär und anderer Mitglieder der Gewerkschaft KASBI – die eine Mitgliedsorganisation im WGB ist – verhaftet. Anlässlich des Zwischenfalls veröffentlichte der Weltgewerkschaftsbund (WGB) eine Solidaritätserklärung.

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Freiheit für Gewerkschafter und alle politische Gefangenen im Iran

Wulf Gallert, Mitglied des Geschäftsführenden Parteivorstandes der Partei DIE LINKE äußert sich zu der Lage der Gewerkschaftler:innen im Iran: Im Iran kommt es regelmäßig zu Verhaftungen von Gewerkschaftern, Journalisten und politischen Aktivisten. Die wirtschaftliche Krise im Land hat sich durch die Coronapandemie, Korruption und Sanktionen weiter verschärft. Seit Jahren kommt es immer wieder zu Streiks und Arbeiterprotesten, die vom Regime mit Gewalt beantwortet werden. Gewerkschafter werden unter unmenschlichen Bedingungen inhaftiert, wie zum Beispiel die Gewerkschafter Mehran Raouf, Esmail Bakhshi, Reza Shahabi Zakaria oder die Journalistin Sepideh Gholian, die sich für Arbeiterrechte…

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Eurofoil: Die Urabstimmung hat begonnen

Beim Unternehmen Eurofoil in Düdelingen hat die Urabstimmung über einen möglichen Streik begonnen. Wegen der Schichtarbeiter dürfte sie bis Dienstag andauern, aber angesichts der Entschlossenheit der Beschäftigten, ihren Kollektivvertrag zu verteidigen und Verschlechterungen mit allen gewerkschaftlichen Mitteln zu verhindern, ist damit zu rechnen, dass die große Mehrheit der Belegschaftsmitglieder für die gewerkschaftliche Aktion stimmen wird.

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Sozialplan bei IBM unterzeichnet

Am Montag dieser Woche unterzeichneten die Direktion der Luxemburger Niederlassung des börsennotierten US-amerikanischen IT- und Beratungsunternehmens IBM und der LCGB ein Ankommen über einen Sozialplan, mit welchem 38 Beschäftigte auf die Straße gesetzt werden. Einen »Plan de maintien dans l’emploi«, wie ihn die Gewerkschaft vorgeschlagen hatte, hat der Konzern kategorisch abgelehnt.

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Breites Bündnis fordert sozial- und klimaverträgliche Mobilitätswende

DGB, IG Metall, ver.di, SoVD, VdK, AWO, BUND, VCD, die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und NABU vertreten zusammen viele Millionen Menschen und signalisieren damit, dass weite Teile der Bevölkerung dringenden Handlungsbedarf im Bereich der Mobilitätspolitik sehen. Entsprechend fordert das Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende die Bundesregierung zu entschlossenerem Handeln auf: Es ist möglich, gleichzeitig das Klima zu schützen und die Lebensqualität von Millionen Bürgerinnen und Bürgern spürbar zu verbessern.

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