Übernommen von DiEM25:
Während die Berliner Polizei in Kreuzberg und Wedding Waffenverbotszonen verhängt, um die Bevölkerung besser überwachen und kontrollieren zu können, hat MERA25 Berlin eine andere Art von Verbotszone ausgerufen: eine „Kriegswaffen-Verbotszone“ rund um das Pierburg-Werk in Berlin-Wedding, das in die Waffenproduktion von Rheinmetall integriert wird.
Die Aktion, die im Vorfeld der Bezirksverordnetenversammlungswahlen (BVV) in Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg mithilfe von Wahlplakaten durchgeführt wurde, rückt die zunehmende Präsenz der Waffenproduktion im Herzen der deutschen Hauptstadt ins Rampenlicht.
Der Pierburg-Standort durchläuft derzeit einen tiefgreifenden Wandel und verlagert sich von seiner traditionellen Rolle in der Automobilindustrie hin zur Produktion von Militärkomponenten. Seit Juli 2025 gehört das Werk zur Rheinmetall Waffe Munition GmbH.
Nach aktuellen Plänen sollen dort 80 Zentimeter lange, 42 Kilogramm schwere Geschosse für 155-Millimeter-Artilleriemunition nach NATO-Standard gehärtet und weiterverarbeitet werden; ab 2027 ist eine Jahresproduktion von 250.000 Bauteilen geplant.
Die Ansiedlung der Waffenproduktion in einem dicht besiedelten Stadtteil wirft ernsthafte Fragen hinsichtlich der Rolle Berlins bei der deutschen Aufrüstung auf.
Der Stadtteil Wedding beheimatet Tausende von Einwohner:innen sowie Schulen und andere zivile Infrastruktur. MERA25 betont, dass die Umwandlung des Gebiets in einen Standort für die Produktion von Kriegswaffen neue Risiken für die lokale Nachbarschaft mit sich bringt und gleichzeitig zu dem beiträgt, was die Partei als Deutschlands zunehmende Militarisierung im Rahmen der „Zeitenwende“ bezeichnet.

Eine Waffenfabrik mitten in Berlin ist extrem gefährlich
MERA25 Berlin nutzt seinen Wahlkampf für die Berliner Wahlen am 20. September, um der Normalisierung der Waffenproduktion und der Aufrüstung entgegenzuwirken.
Berlin darf Krieg und Völkermord nicht unterstützen, sondern sollte stattdessen in die Sicherheit und den Wohlstand seiner Bewohner:innen investieren. Die Aktion rund um das Pierburg-Werk ist Teil eines größeren Kampfes darum, wer die Zukunft der Stadt gestalten darf.
„Sich für die Menschen einzusetzen und für ihre Rechte zu kämpfen, erfordert radikale Maßnahmen“, sagt MERA25-Spitzenkandidatin Ceren Witkiewicz.
„Wir brauchen keine kleinen Verbesserungen an einem System, das nur den Interessen des Kapitals dient. Wir müssen für eine grundlegende Veränderung des Status quo kämpfen – in den Parlamenten und auf der Straße. Das haben wir mit der neuen ‚Kriegswaffen-Verbotszone‘ deutlich gemacht.“
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Quelle: DiEM25

