Gefährliches Spiel im Baltikum

Die Armee des NATO-Landes Estland war auch am Donnerstag noch immer auf der Suche nach einer Luft-Luft-Rakete, die der Pilot eines spanischen NATO-Kampfjets vom Typ »Eurofighter« am Dienstagnachmittag »versehentlich« über estnischem Territorium abgeschossen hatte. Der spanische »Eurofighter« hatte die Rakete aus bisher nicht bekannten Gründen im Luftübungsgebiet nahe der südestnischen Stadt Otepää abgefeuert. Laut einer Meldung der estnischen Armee ist sie »höchstwahrscheinlich« in einem unbewohnten Sumpfgebiet in einem Naturpark niedergegangen. Ob der Selbstzerstörungsmodus der Rakete funktioniert hat, ist unklar, schreibt die Agentur dpa.

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Erklärung kommunistischer und Arbeiterparteien gegen den Antikommunismus

Wir dokumentieren nachstehend eine am 24. August veröffentlichte gemeinsame Erklärung zahlreicher kommunistischer und Arbeiterparteien aus aller Welt gegen den von der EU und der estnischen Regierung verbreiteten Antikommunismus. Die kommunistischen und Arbeiterparteien verurteilen die antikommunistischen Festspiele der estnischen EU-Präsidentschaft im Rahmen des sogenannten »Europäischen Gedenktages für die Opfer der totalitären Regime«, wie ihn die EU in den vergangenen Jahren am 23. August etablieren wollte. Das antikommunistische Treffen zielt darauf ab, den Sozialismus und seine beispiellosen Errungenschaften für die Arbeiter zu verleumden, die Geschichte zu verfälschen, auf unhistorische und inakzeptable Weise…

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Antwort der stellvertretenden Direktorin der Informations- und Pressestelle des Außenministeriums Russlands, Anastassija Fjodorowa, auf eine Medienfrage zu neuen Fällen der Heroisierung des Nazismus in Estland

Frage: Was halten Sie von dem am 29. Juli in Sinimäe im Nordosten Estlands stattgefundenen Jahrestreffen der Veteranen der estnischen 20. Waffen-SS-Division, an dem sich neben den einstigen SS-Soldaten auch Mitglieder von Bestrafungseinheiten, die außerhalb Estlands gehandelt hatten, und Nazi-Mithelfer sowie ihre jungen Anhänger beteiligten? Antwort: Wir können bestätigen, dass auch in diesem Jahr in Sinimäe ehemalige SS-Soldaten geehrt wurden, die sich bei der Zustimmung der estnischen Behörden als nationale Helden und „Freiheitskämpfer“ erklären.

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