Fridays For Future kritisiert Agrarpolitik

Im Rahmen der heute stattfinden Sonder-Agrarministerkonferenz kritisiert Fridays For Future, dass die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) noch immer keine bindenden Klimaziele enthält. Damit trägt die GAP zum Scheitern des Paris-Abkommens bei. Heute verhandeln die Agrarminister*innen von Bund und Ländern über die nationale Umsetzung der GAP und stellen damit die Weichen für die nächsten sieben Jahre Subventionspolitik. Die Aktivist*innen sehen in der GAP-Reform eine der größten Klimaentscheidungen des nächsten Jahrzehnts und in der nationalen Umsetzung die letzte agrarpolitische Möglichkeit das Versagen der EU im Umgang mit der Klimakrise abzuwenden.

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Aktivist*innen fordern Rückzug von „katastrophalem“ GAP-Vorschlag

Die Klimaaktivistinnen Adélaïde Charlier (Belgien), Anuna De Wever (Belgien), Luisa Neubauer (Deutschland) und Greta Thunberg (Schweden) werden am Mittwoch, 25. November, ein Online-Treffen mit (Kommisions-)Vizepräsident Frans Timmermans abhalten, um die Kommission aufzufordern, den aktuellen GAP-Vorschlag zurückzuziehen. Dieser würde die Ziele des Pariser Abkommens und des Green Deals der EU untergraben, so die Aktivistinnen.

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Fridays for Future: GAP-Deal ist untragbar und muss grundlegend neu verhandelt werden

Heute Morgen einigten sich die Agrarminister*innen der EU-Mitgliedsstaaten auf die Grundzüge der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für die nächsten sieben Jahre. Die GAP umfasst die Verteilung von rund 387 Milliarden Euro Agrarsubventionen, etwa einem Drittel des gesamten EU-Haushalts. Die Ausrichtung der GAP sieht nun vor, dass der Großteil der Gelder in Flächenprämien fließt. Davon sollen lediglich 20 Prozent an effektive Umweltmaßnahmen geknüpft sein.

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