Kein Linksschwenk in Spanien

Entgegen ersten Prognosen und vieler Hoffnungen gibt es in Spanien nach den Neuwahlen vom Sonntag keinen Linksruck. Nach Auszählung fast aller Stimmen liegt die rechtskonservative Volkspartei (PP) mit 33,02 Prozent und 137 Mandaten auf dem ersten Platz, ihr fehlt jedoch ein Koalitionspartner, um die absolute Mehrheit von 176 Sitzen zu erreichen. Rechnerisch kämen als einzige Bündnispartner die Sozialdemokraten der PSOE in Frage, die 22,67 Prozent und 85 Sitze erreichten. Das Linksbündnis Unidos Podemos (Gemeinsam können wir) hat es  — entgegen ersten Prognosen — nicht geschafft, die Sozialdemokraten zu überflügeln. Es…

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Nachwahlbefragungen: Peru vor Stichwahl

In Peru wird es eine Stichwahl geben. Das ist das zentrale Ergebnis der Nachwahlbefragungen, die mehrere Meinungsforschungsinstitute um 16 Uhr Ortszeit (23 Uhr MESZ) auf der Grundlage der Befragung von Wählern beim Verlassen der Wahllokale bekanntgegeben haben. Wie prognostiziert führt demnach Diktatorentochter Keiko Fujimori. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen in sehr knappem Abstand der neoliberale Kandidat Pedro Pablo Kuczynski und die Linke Verónika Mendoza. Wer von beiden die Nase vorn hat, lässt sich nach diesen Prognosen nicht sagen, auch wenn »PPK« offenbar momentan knapp führt.

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Prognose: Enger Wahlausgang in Venezuela

Während sich die Opposition in Umfragewerten von Instituten sonnt, die in der Vergangenheit weit daneben lagen, prognostiziert der Chef des Meinungsforschungsinstituts Hinterlaces, Óscar Schemel, einen engen Ausgang der Parlamentswahlen am kommenden Sonntag. Der Vorsprung der Opposition gegenüber dem Regierungslager, dem Chavismo, sei in der letzten Zeit immer mehr geschrumpft. Zudem genieße der Chavismo mit seinen politischen Positionen nach wie vor einen deutlich größeren Rückhalt in der Bevölkerung als das gegnerische Lager.

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