|
ELN will Deutsche an Rotes Kreuz übergeben |
| Drucken | |
E-Mail |
|
Kolumbien
|
|
Dienstag, den 26. Februar 2013 um 11:19 Uhr |
|
Die kolumbianische Nationale Befreiungsarmee (ELN) will die von ihr festgehaltenen Deutschen offenbar freilassen und an eine Delegation des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) übergeben. Kolumbiens Staatschef Juan Manuel Santos erlaubte am Montag (Ortszeit) die Bildung einer humanitären Kommission aus Vertretern des IKRK und Zivilisten, damit diese in die Urwaldregion reist und dort die beiden Gefangenen in Empfang nimmt. Bei den beiden Deutschen soll es sich um zwei Brüder im Alter von 69 und 72 Jahren handeln, die im Ruhestand sind und in einem Geländewagen eine Südamerikareise unternommen hatten. Die ELN hatte ihnen zunächst vorgeworfen, »Geheimdienstagenten« zu sein, da sie den Grund ihres Aufenthalts in der Kriegsregion im Nordosten Kolumbiens nicht hätten erklären können.
|
|
ELN bereit zu Gesprächen |
| Drucken | |
E-Mail |
|
Kolumbien
|
|
Dienstag, den 12. Februar 2013 um 18:23 Uhr |
|
Die zweitgrößte Guerillaorganisation Kolumbiens, die Nationale Befreiungsarmee (ELN), hat sich am Montag gesprächsbereit über das Schicksal der beiden Deutschen gezeigt, die sie offenbar in ihrer Gewalt hat. In einer auf ihrer Homepage veröffentlichten Erklärung fordern sie die deutsche Regierung auf, einen Unterhändler zu benennen. Außerdem fordern sie Beweise für die tatsächliche Identität der beiden Rentner. Die ELN hatte zunächst den Verdacht geäußert, die beiden Männer - bei denen es sich offenbar um Brüder handelt - seien als »Geheimdienstagenten« tätig.
|
|
|
ELN nimmt deutsche »Spione« gefangen |
| Drucken | |
E-Mail |
|
Kolumbien
|
|
Dienstag, den 05. Februar 2013 um 08:51 Uhr |
|
Die Nationale Befreiungsarmee (ELN) Kolumbiens, die zweitgrößte Guerillaorganisation des südamerikanischen Landes, hat eigenen Angaben zufolge zwei Deutsche in ihre Gewalt gebracht. Wie aus einem am Montag auf der Homepage der Aufständischen veröffentlichten Kommuniqué hervorgeht, wurden die beiden Männer bereits vor mehreren Wochen in Catatumbo im Nordosten der Provinz Norte de Santander aufgegriffen. Sie hätten ihre Anwesenheit in dem Gebiet nicht erklären können, deshalb würden sie als Spione betrachtet, so die Guerilla. Wie die Deutsche Welle berichtet, hat sich das Auswärtige Amt in Berlin eingeschaltet.
|
|
FARC: »Wir kämpfen für eine gerechte Sache« |
| Drucken | |
E-Mail |
|
Kolumbien
|
|
Mittwoch, den 02. Januar 2013 um 18:05 Uhr |
|
Die USA und Kolumbien haben auf Miguel Ángel Pascuas Kopfgelder in Höhe von 3,5 Millionen Dollar ausgesetzt – im Exklusivgespräch mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung »junge Welt« äußert sich der FARC-Comandante erstmals zu den angelaufenen Friedensgesprächen. Der Regierung seines Landes wirft Pascuas vor, »nicht sauber zu spielen«. So seien zu Beginn der Gespräche in Kuba und Norwegen auf Bitten der kolumbianischen Regierung die internationalen Haftbefehle gegen mehrere FARC-Delegierte aufgehoben worden. »Nach Oslo verlangt die Regierung wieder unsere Festnahme, nur in Kuba und Norwegen gelten die Haftbefehle nicht«, beklagt Pascuas, und er bekundet: »Ich kenne den Feind und seinen Herrn, die USA, sehr gut. Sie wollen, dass wir auf Knien kapitulieren, aber das werden sie nicht erreichen.« Sie würden ihr Ziel aber nicht erreichen. Die FARC-Guerilla wolle über ein anderen Kolumbien für die Mehrheit der Bevölkerung verhandeln, und sei nicht bereit, sich zu ergeben oder sich zu verkaufen.
|
|