Umkämpftes Recht auf körperliche Selbstbestimmung

Auch im 21. Jahrhundert ist das Recht auf körperliche Selbstbestimmung der Frau noch immer umkämpft. Im vergangenen Herbst wurden in Polen im europäischen Vergleich schon scharfe Strafgesetze gegen Abtreibungen trotz Protesten weiter verschärft, der argentinischen Frauenbewegung gelang kurz vor dem Jahreswechsel der Erfolg einer Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen bis zur 14. Woche inklusive Kostenübernahme durch den Staat, doch der Oberste Gerichtshof der USA hat vergangene Woche in seiner ersten diesbezüglichen Entscheidung seit der Berufung der reaktionären Richterin Amy Coney Barrett den Zugang zu Abtreibungspillen wieder erschwert.

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Sieg für die Frauen Argentiniens

Großer Erfolg für die Frauen Argentiniens: Mit 38 gegen 29 Stimmen hat der Senat des südamerikanischen Landes in der Nacht zum Mittwoch ein Gesetz verabschiedet, das Schwangerschaftsunterbrechungen unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Bisher galt in Argentinien ein nahezu ausnahmsloses Verbot von Abtreibungen, wodurch tausende Frauen gezwungen worden waren, die Eingriffe illegal oder im Ausland vornehmen zu lassen. Zahlreiche von ihnen kamen dabei ums Leben.

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Adios Diego Armando Maradona – ein Nachruf

Am gestrigen Mittwoch wurde die lateinamerikanische wie weltweite Fußballgemeinde durch den Tod der legendären, argentinischen Nummer 10 – Diego Armando Maradona – in tiefe Trauer gestürzt. Nach Medienberichten verstarb der begnadete Fußballer wie Trainer im Alter von 60 Jahren an einem Herzinfarkt, erst Anfang November hatte er das Krankenhaus nach einem überstandenen Blutgerinnsel am Kopf verlassen können – die herbeigeeilten Sanitäter versuchen „den Göttlichen“ zu reanimieren, es kam jedoch jede Hilfe zu spät.

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Maradonas Universalität

Wie kann versucht werden, das Symbol eines Landes, eines Kontinents, vieler Völker zu beschmutzen? Wenn sie nichts anderes sagen können und schlucken müssen, dass er ein Freund von Fidel war, von Chávez, dass er sich Che auf den Arm und Fidel auf das Torbein tätowieren ließ, der Venezuela und Kuba beistand, als viele sich nicht trauten, es zu tun: da schreiben sie, als ob das die Hauptsache wäre: „Er kam nach Kuba, um von seiner Drogensucht geheilt zu werden.“ Nicht einmal menschliches Mitleid zeigen sie. Auch nicht den elementarsten Anstand.…

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