18 | 04 | 2014

Bis zu 800 Menschen bei Fukushima-Demonstration in Jülich

Am Samstag, 8. März, haben in Jülich rund 600 bis 800 Menschen mit einem Fahrradkorso, Kundgebungen und einem Protestmarsch anlässlich des dritten Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Fukushima demonstriert. Anti-Atomkraft-Initiativen, der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und Umweltverbände aus ganz NRW setzten ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Region Fukushima. Gleichzeitig wurde für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen in NRW und anderswo demonstriert. Der BBU bewertet die Demonstration als ein deutliches Zeichen an die rot-grüne Landesregierung in Düsseldorf, dass endlich ein richtiger Atomausstieg in NRW vollzogen werden muss. Landesweit sind in NRW nach wie vor Atomanlagen in Betrieb.

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Umfrage: Menschen in Bayern wollen Aus für AKW Grafenrheinfeld. Proteste am 22. März

Atomausstieg jetzt!Nur 26 Prozent der bayerischen Bevölkerung sprechen sich dafür aus, das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld bei Schweinfurt über das Jahr 2015 hinaus laufen zu lassen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt. Ebenfalls 26 Prozent wollen das AKW sofort abschalten. 41 Prozent sind dafür, den Reaktor wie im Atomgesetz vorgesehen Ende 2015 vom Netz zu nehmen. Sogar bei den Anhängern der CSU sind nur 33 Prozent für einen Weiterbetrieb des ältesten noch laufenden Atommeilers in Deutschland. 60 Prozent der CSU-Anhänger wollen das Kraftwerk 2015 oder sofort abschalten.

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Atommüll: Wohin mit 26 Castoren?

.ausgestrahltZu den heutigen Verhandlungen von Bund und Ländern über den Verbleib der 26 Castor-Behälter, die in den nächsten Jahren aus Frankreich und Großbritannien zurückkommen sollen, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: »Seit fast einem Jahr streiten sich Bund und Länder um 26 Castor-Behälter. Keiner will sie gerne haben. Doch gleichzeitig ist in den neun laufenden deutschen Atomkraftwerken im Jahr 2013 Atommüll für 24 weitere Castoren angefallen, über den niemand spricht. Bis 2022, wenn die letzten sechs AKW vom Netz gehen sollen, werden insgesamt noch hochradioaktive Stoffe für weitere 165 Castor-Behälter produziert. Die 26 Castoren, um die es heute geht, sind also nur die Spitze des Eisbergs. Die weitaus größeren Probleme blenden Bund und Länder aus.«

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Atomkraftgegner kritisieren »Spiegel«-Ente

ausgestrahltZu einer »Spiegel«-Meldung, die Umweltverbände würden die Suche nach einem Endlager für Atommüll verzögern, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: »Da hat sich der ‚Spiegel‘ einen schönen Bären aufbinden lassen – oder besser gesagt eine Ente. Irgendwer versucht hier, den Umweltverbänden die Verantwortung für etwas zuzuschieben, bei dem ganz andere nicht vorankommen oder in völlig falsche Richtungen gehen.«

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AKW Biblis: Kein Schadenersatz für RWE!

Atomausstieg jetzt!Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) ist der Auffassung, dass dem RWE-Konzern kein Schadenersatz für die Stilllegung der Atomkraftwerke Biblis A und B zusteht.

Die hessische Landesregierung hatte 2011 nach Beginn der Atomkatastrophe in Fukushima die Stilllegung der RWE-Atomkraftwerke Biblis A und B veranlasst. Die Blöcke A und B des AKW Biblis waren 2011 zunächst für drei Monate stillgelegt worden. Anschließend wurden sie dauerhaft vom Netz genommen. Nach Auffassung des Bundesverwaltungsgerichtes war die befristete Stilllegung durch das Land Hessen nicht rechtmäßig. Jetzt droht der RWE-Konzern mit Schadenersatzforderungen, die zivilrechtlich geltend gemacht werden sollen. Dabei kann es sich um einen Betrag in dreistelliger Millionenhöhe handeln.

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Umweltverbände fordern Urenco-Anhörung im Bundestag

Atomkraft Nein DankeNach dem Vorbild der öffentlichen Anhörung im niederländischen Parlament in Den Haag am 5. Dezember fordern Umweltverbände, Friedensorganisationen und Anti-Atomkraft-Initiativen von der Bundesregierung, auch im Bundestag eine öffentliche Anhörung zum Verkauf des Urananreicherers Urenco durchzuführen. Dazu sollten auch kritische WissenschaftlerInnen, FriedensforscherInnen und Umweltverbände eingeladen werden. »Es darf nicht sein, dass der Verkauf hochsensibler, atomwaffentauglicher Atomtechnologie nur unter Berücksichtigung von Wirtschaftsinteressen im stillen Kämmerlein entschieden wird. Was in den Niederlanden öffentlich diskutiert wird, muss auch hierzulande offen auf den Tisch«, so Udo Buchholz vom Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz.

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Umweltverbände gegen große Koalition

Atomkraft Nein DankeAls »gefährliche Mogelpackung« bezeichnet der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) den heute Vormittag vorgestellten Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD. Der Vertrag sehe kein Fracking-Verbot oder Moratorium vor, kritisiert die Umweltschutzorganisation. Demgegenüber hätten Politiker der geplanten Koalition in den letzten Wochen den Eindruck erweckt, im Vertrag würde ein Moratorium festgeschrieben werden. Der BBU empfiehlt den SPD-Mitgliedern daher, den Koalitionsvertrag bei der Abstimmung in der SPD abzulehnen, um sich vor den Gefahren vor Fracking zu schützen.

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56 Prozent: Atomausstieg dauert zu lange

Atomausstieg jetzt56 Prozent der Menschen in Deutschland dauert der bis 2022 vorgesehene Atomausstieg zu lange. Sie wollen, dass die Reaktoren schneller abgeschaltet werden. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt ergeben. Befragt wurden dafür nach der Bundestagswahl mehr als 2000 Menschen ab 14 Jahren.

Dazu erklärt .ausgestrahlt-Jochen Stay: »Union und SPD dürfen sich energiepolitisch nicht mit einer Reform des EEG und einem neuen Strommarktdesign begnügen, sondern müssen auch noch einmal an die AKW-Laufzeiten ran. Denn auch die Mehrheit ihrer Wählerinnen und Wähler ist nicht einverstanden, dass das letzte AKW erst 2022 vom Netz geht. Die neun noch laufenden Atomkraftwerke werden jeden Tag älter und gefährlicher. Dabei werden für die Stromversorgung in Deutschland nicht mehr benötigt. Derzeit schalten die Energiekonzerne effiziente Gaskraftwerke ab, um mit höchst umweltschädlichen Kohle- und Atomkraftwerken mehr Geld zu verdienen. Andersrum wäre es sinnvoller.«

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Strahlenschutzkommission nimmt viele Opfer in Kauf

Atomausstieg jetzt!Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW begrüßt, dass die Strahlenschutzkommission bereit ist, den Katastrophenschutz um Atomkraftwerke auszubauen, kritisiert jedoch gravierende Mängel. So ist es inakzeptabel, dass dauerhafte Evakuierungen nur aus Gebieten durchgeführt werden sollen, in denen die Menschen nach einem Atomunfall mit einer jährlichen Strahlendosis von mindestens 50 Millisievert belastet sind. »Damit nimmt man billigend in Kauf, dass es nach einem Super-GAU zu großen Opferzahlen kommt«, so IPPNW-Arzt Reinhold Thiel. In Japan gelten Gebiete mit einer Belastung von 20 Millisievert pro Jahr als unbewohnbar. Selbst diesen Grenzwert sehen viele Strahlenschützer noch als zu gefährlich an. Inzwischen wird auch von der Weltgesundheitsorganisation WHO anerkannt, dass es keinen Schwellenwert gibt, unterhalb dessen Strahlung medizinisch unbedenklich wäre.

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