Die Schweizer Regierung hat Angaben des venezolanischen Putschisten Juan Guaidó über Kontakte wegen angeblicher Geldschiebereien der Regierung Venezuelas in die Schweiz dementiert. „Es gab keine solchen Kontakte“, sagte ein Sprecher des Außenministeriums am Donnerstag.

Guaidó hatte behauptet, Funktionäre der venezolanischen Regierung versuchten, Geld auf private Konten zu verschieben. Er habe deshalb mit dem Schweizer Bundespräsidenten telefoniert, um etwaige Konten in der Schweiz zu blockieren. Den Namen des Präsidenten nannte er nicht. Das Amt des Schweizer Bundespräsidenten hat zur Zeit Finanzminister Ueli Maurer inne.

Die Schweiz erkennt Guaidó nicht als „Übergangspräsident“ Venezuelas an. „Die Schweiz anerkennt in ihrer Praxis grundsätzlich nur Staaten, nicht aber Regierungen“, hieß es dazu aus  dem Außenministerium. „Die Schweiz fordert die beteiligten Parteien auf, Zurückhaltung zu üben und eine verfassungskonforme Lösung der politischen Krise zu suchen.“

Quelle: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek

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