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Solidaritätsaufruf für die Erdbebenopfer in Venezuela

Wir dokumentieren einen Spendenaufruf von GEFIS e.V.:

Venezuela war am Abend des 24.06.2026 innerhalb von wenigen Minuten von zwei heftigen Erdbeben erschüttert worden. Die Erdstöße der Stärke 7,2 und 7,5 brachten Häuser zum Einstürzen und lösten vielerorts große Verunsicherung unter der Bevölkerung aus.
Laut US-Erdbebenwarte war das zweite Beben mit einer Stärke von 7,5 der schwerste Erdstoß in Venezuela seit mehr als 120 Jahren. Funvisis berichtete, dass das Erdbeben um 1:48 Uhr Ortszeit stattfand. Das Epizentrum lag etwa sechs Kilometer westlich von Naiguatá im Bundesstaat La Guaira in einer Tiefe von 7,5 Kilometern.

Der besonders betroffene Bundesstaat La Guaira, wo auch der internationale Flughafen und der wichtigste Seehafen des Landes liegen, befand sich im Epizentrum der Erdbeben.

Laut eingetroffenen Tatsachenberichten von unseren Freunden und Kooperationspartnern für unsere seit Jahren praktizierte Solidaritätsarbeit vor Ort, steigt die Zahl der Erdbebenopfer stündlich an. Der Bundesstaat La Guaira ist völlig zerstört worden.

Der internationale Flughafen der Hauptstadt Caracas, der sich im Bundesstaat La Guaira befindet, ist so schwer beschädigt, dass er geschlossen werden musste. Allerdings wurde er für die internationalen Rettungskräfte und humanitären Hilfsgüter bereits wieder geöffnet. Der Metrobetrieb in Caracas wurde zwischenzeitlich wieder aufgenommen. Die Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez rief den Notstand aus. Nach Angaben von Innen-
minister Diosdado Cabello wurden schwere Schäden gemeldet. »Wir haben es mit einer äußerst alarmierenden Situation zu tun«, sagte Cabello.
Während der sofort einsetzenden Bergungs- und Hilfsarbeiten verzeichnete Venezuela bisher – Stand 05.06.2026 – 995 Nachbeben.

Bisher wurde aus Venezuela bestätigt, dass über 6.500 Menschen gerettet wurden. Es sind  aber immer noch zehntausende Menschen vermisst, die Opferzahlen werden weiter steigen. Das ganze Ausmaß dieser Naturkatastrophe ist noch nicht absehbar. Derzeit ist immer noch mit Hauseinstürzen zu rechnen.

Wir vom GeFiS rufen hiermit alle Menschen auf, mit Geldspenden zu helfen, um somit die
Grundlage für den Erwerb von sachbezogenen dingend benötigten Hilfsgütern zu schaffen.

Das Zitat von Che „Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“, erfährt gerade in dieser
schweren Zeit eine besondere Bedeutung.
und dieDer Deutsche Friedensrat
unterstützen diesen Solidaritätsaufruf und bittet darum, dass weitere Organisationen es dem Gleichtun.

Spenden richten Sie bitte an:
Empfänger:

Gesellschaft für Frieden und internationale Solidarität (GeFiS) e.V.
Bank: GLS-Gemeinschaftsbank e. G.
IBAN: DE19 4306 0967 1106 0519 00
BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: „Solidaritätsspende für Erdbebenopfer 24.6.2026“

Wichtig: Spenden sind von der Steuer absetzbar! Als gemeinnütziger Verein können wir auch Spendenquittungen ausstellen. (Tragen Sie bitte Ihre Anschrift bei Verwendungszweck mit
ein.)
Seit 01.01.2021 reicht für Spenden und Mitgliedsbeiträge unter 300 Euro ein vereinfachter Nachweis gegenüber dem Finanzamt, d.h., es gelten ein Kontoauszug, eine Buchungsbestätigung der Überweisung oder ein Einzelbeleg.
Der Betrag von 300 Euro gilt nur für jede Einzelspende, nicht für die Summe der im Jahr geleisteten Spenden. Übersteigt die Spende den Grenzwert von 300 Euro, benötigt das Finanzamt vom Spender eine vom Verein ausgestellte Spendenbescheinigung, also den Nachweis über den erhaltenen Betrag. Diese Spendenquittung wird von Vereinsschatzmeisterin auf Anforderung ausgestellt.

Das Präsidium
Rostock, Berlin 25.06. 2026

 

Hinweiß der Redaktion:

Die Nachbeben in Venezuela werden langsam leichter, sogar Strom gibt es in Teilen des Erdbebengebietes – ab und zu – wieder und die Menschen können sich bei ihren Angehörigen und Freunden melden.  Die nationalen und internationalen Helfer, ob Hund oder Mensch arbeiten bis zur Erschöpfung in drei Schichten. Und auch in weniger zerstörten Regionen versuchen die Bewohner etwas für die vielen Obdachlosen zu tun und sammeln Medikamente, Nahrung, Kleidung, Körperpflege oder Spielzeug für Kinder usw. Noch immer werden Personen lebendig aus den Trümmern gerettet. In der Nacht von Montag auf Dienstag zog eine tropische Zelle über das Katastrophengebiet – angekündigt wurde gar ein Ciclon Tropical – ein Wirbelsturm. Es regnete und gewitterte aber „nur“ die ganze Nacht. Tausende Menschen übernachten aber draußen, nur wenige konnten sich in Zelte oder Wellblechgaragen flüchten. Derzeit sind d durch das Unglück 17.345 Personen ohne Obdach, 190 Gebäude sind eingestürzt, über 4000 internationale Helfer und 27.500 freiwillige Helfer kümmern sich um Rettung, Pflege und Versorgung. 670.000 l Wasser und fast 10.000 t Lebensmittel wurden bereits verteilt, 79 Camps aufgebaut

Wenn ihr das Bedürfnis habt zu helfen – GeFIS e. V. macht sehr gute Arbeit direkt vor Ort und ist seit Jahren ein verlässlicher Partner, der unser volles Vertrauen genießt.

 

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