kke greeceEin klares, entschlossenes und erhebendesZeichendes Kampfesfür die Stärkung der KKE bei der Wahlam 7. Juli setzten tausende Menschen auf derzentralen Wahlkampfveranstaltung mit Dimitris Koutsoumbas, Generalsekretär des ZK der KKE, auf dem Syntagma-Platz im Herzen der griechischen Hauptstadt. In seiner Rede betonte er unter anderem: «Jede Nachfolgeregierung der volksfeindlichen Systemverwaltung, wird entweder gleich, oder sogar schlimmer als ihre Vorgängerin sein, denn sie wird auf die vorhandenenGrundlagen bauen. Vor diesem volksfeindlichen Hintergrund kommt es nur darauf an, wie stark die KKE sein wird, damit wir noch entschlossener im Parlament, in den Gewerkschaften, in den Betrieben, in den Stadteilen, dort, wo die jungen Menschen lernen und studieren, um unsere Bedürfnisse kämpfen, um das, was unser Volk schafft, aber ihm durch die reaktionären Gesetze weggenommen wird».

D.Koutsoumbas ging auf die volksfeindliche Politik der „linken“ SYRIZA-Regierung und auf die Pläne der rechten ND und der sozialdemokratischen KINAL, sowie auch auf den Kampfkurs der KKE ein. Dabei unterstrich er: „Fortschritt bedeutet nicht das Ausquetschen eines ganzen Volkes um die wenigen Monopole durch Finanzmittel und Förderprogramme zu unterstützen. Fortschritt bedeutet die Befriedigung der modernen Bedürfnisse der Gesellschaft auf den Gebieten des Gesundheits- und Bildungswesens, der Erholung, der sozialen Absicherung, der Kultur und des Sports, eine Gesellschaft, in der das Volk sein Schicksal und die Schlüssel der Wirtschaft in den eigenen Händen hält. Wir werden das Drehbuch unseres Lebens selbst schreiben, und darin werden unsere Bedürfnisse, unsere Träume stehen. Die KKE wird auch am 8. Juli da sein. Wir rufen das Volk auf, nachzudenken, welche Dynamik, welche Impulse die Kämpfe der Werktätigen erhalten würden, wenn die KKE aus der Wahl stärker, mit mehr Abgeordneten hervorkommt, also mit größeren Möglichkeiten für die Unterstützung und Organisierung der Forderungskämpfe, für die Enthüllung der volksfeindlichen Pläne und die Einreichung von parlamentarischen Anträgen zur Entlastung der Menschen“.

Der Generalsekretär des ZK der KKE betonte weiter: „Die gefährlichen Entwicklungen in unserer Region ist ein zusätzlicher Grund, die KKE bei den Wahlen am 7. Juli zu stärken. Die aktivere Verwicklung unseres Landes in die Planungen der USA und der NATO, in die eskalierenden Konkurrenzkämpfe um die Energieressourcen ist die andere Seite der volksfeindlichen Medaille. Ergebnis dieser Politik ist das von der NATO und den USA geprägtePrespes-Abkommen. Diese Politik birgt große neue Gefahren für die Ägäis und für die ZypernfrageimRahmen des Konzepts der „gemeinsamen Verwaltung“, dasdie NATO und die USA vorantreiben. Sie birgt vor allem große Gefahren für die Völker der Region in Form von schweren militärischen Konflikten. Diese Politik verwandelt die Energieressourcen und die Bodenschätze unserer Länder zum Fluch“.

In Bezug auf die politischen Parteien, die die 3-Prozent-Hürde überspringen und ins Parlament rein kommen wollen, meinte D. Koutsoumbas: „Um Parlamentssitze buhlen 4 Parteien, die für Memoranden gestimmt hatten, nämlich ND, SYRIZA, KINAL und DiEM25, 2 faschistische rechtsextreme Gebilde, Chrysi Avgi und „Griechische Lösung“. Und die KKE! Wir dürfen es nicht zulassen, dass weder die Kräfte, die bisher regierten und uns in diese Situation gebracht haben, noch die Faschisten, die Rassisten und die Rechtsextreme im Namen des Volkes und der Jugend sprechen. Vom 7. Juli hängt die ganze Folgezeit ab. Es wird bestimmt, wie stark jene Kraft sein wird, die an der Seite des Volkes und der Jugend stehen wird, wie stark wir gegenüber der neuen Regierung sein werden, die die gleiche harte volksfeindliche Politik fortsetzten wird.“

D. Koutsoumbas rief die Werktätigen und die jungen Menschen auf, wählen zu gehen, finanzielle und sonstige Schwierigkeiten zu überwinden, die mit dem sommerlichen Wahltermin zu tun haben, damit keine Stimme für die KKE verloren geht. „Wir gehen wählen! Und wir wählen die KKE! Die Stimme für die KKE bedeutet, dass wir die Hoffnung aufrecht erhalten, dass das Volk sein Leben in den eigenen Händen hält!“.

Quelle: KKE / RedGlobe