KZ VerbandIn der Nacht auf den 11. März wurde das Büro des oberösterreichischen Landesverbandes der sozialdemokratischen FreiheitskämpferInnen in Linz zur Zielscheibe von rechtsextremen Vandalismus. Das Schild mit dem Schriftzug „Bund Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer und Opfer des Faschismus“ im Eingangsbereich des Gebäudes wurde mit einem großen blauen Hakenkreuz beschmiert.

„Hakenkreuz-Schmierereien auf die Büroräume eines antifaschistischen Opferverbandes sind ein Schlag ins Gesicht aller Opfer des faschistischen Terrorregimes und ein Angriff auf die Demokratie!“, reagiert Harald Grünn, Landesvorsitzender des KZ-Verbandes/VdA Oberösterreich, entsetzt und erklärt: „Unsere Solidarität gilt den Betroffenen!“

Dass diese Schmierereien unmittelbar vor dem 12. März, also jenem Tag, an dem sich die Annexion Österreichs an Nazi-Deutschland zum 82. Mal jährt, getätigt wurden, unterstreicht das rechtsextreme und neonazistische Motiv der Tat zusätzlich. Der Landesverband Oberösterreich der AntifaschistInnen, WiderstandskämpferInnen und Opfer des Faschismus, KZ-Verband/VdA OÖ, fordert eine umgehende wie auch lückenlose Aufklärung seitens der Behörden und eine Bestrafung nach dem NS-Verbotsgesetz.

Die permanente Verharmlosung der rechtsextremen Szene muss nun endlich beendet werden, so Harald Grünn weiter. Deshalb richtet der KZ-Verband/VdA seinen Appell an die Landespolitik: „Rechtsextreme Straftaten dürfen nicht weiter verharmlost werden, hier muss insbesondere in Oberösterreich dringend gehandelt werden!“