Den nachstehenden Beitrag haben wir aus der deutschsprachigen Online-Ausgabe der kubanischen Tageszeitung Granma übernommen.

Prominente Persönlichkeiten aus Kunst, Politik und sozialem Aktivismus in den USA und Kanada haben mit der soziokulturellen Organisation Hot House aus Chicago als Zentrum die Initiative Concert for Cuba ins Leben gerufen, ein virtuelles Ereignis, das am 18. und 19. Juli über die Links verschiedener digitaler Plattformen zu sehen sein wird.

Die Präsentationen werden Kubas solidarischen Beitrag zum Kampf gegen die COVID-19-Pandemie in der Welt würdigen, der sich in der Arbeit der Henry Reeve-Brigaden in mehr als 30 Ländern äußert, und die Kandidatur dieses Gesundheitskontingents für den Friedensnobelpreis fördern.

In der Erklärung von Hot House wird erläutert, wie diese humanitäre Berufung von der derzeitigen US-Regierung sanktioniert wurde, die die wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Blockade mit extraterritorialem Charakter gegen Kuba verschärft hat.

Es wird die Unterstützung betont, die diese Aktion in den gesamten Vereinigten Staaten erhalten hat, seit das Hot House Center damit begonnen hat, sie zu fördern. Das Komitee für die Normalisierung der Beziehungen USA-Kuba, die Organisation Pastoren für den Frieden, die Kampagne Save Lives, das Internationale Komitee für Frieden, Gerechtigkeit und Würde, Codepink, das San Francisco International Arts Festival und Dutzende von Gruppen, die sich für die Solidarität zwischen dem kubanischen und dem US-amerikanischen Volk einsetzen, unterstützen die Konzerte.

Die berühmten Schauspieler Elliot Gould und Ed Harris, die Dokumentarfilmerin Catherine Murphy, die Schriftstellerin Rosemary Mealy und Howard Mandel, Präsident der Association of Jazz Journalists, haben ebenfalls persönlich ihre Unterstützung ausgesprochen.

Am Samstag beginnt das Konzert um 19.00 Uhr Chicagoer Zeit (17.00 Uhr an der Pazifikküste und 20.00 Uhr in Havanna, New York und im Osten Kanadas) mit der Obert Davis Chicago Jazz Philarmonic, die einen fließenden Austausch mit Studenten der Konservatorien Havannas unterhält.

Dann wechselt das digitale Fenster zu Live-Auftritten der Rumba-Musiker Osaín del Monte, der kalifornischen Band Ozomatli, der Gruppe Moncada, der britischen Rockband Bush, Arturo O ‚Farrills und des Afro Cuban Jazz Orchesters, der Gruppe Síntesis, Omara Portuondo und der Faílde-Gruppe, des Gitarristen Tom Morello, des Pianisten Aruán Ortiz, des Schlagzeugers Pedrito Martínez, des Leiters des spanischen Harlem-Orchesters, Oscar Hernández, und des Orchesters Los Van Van.

Am Sonntag werden zu erleben sein: die kanadische Flötistin und Saxophonistin Jane Bunnet zusammen mit der kubanischen Pianistin Danae Olano, die Folks- und Blueslegende Barbara Dane und ihr Sohn Pablo Menéndez, Leiter der Gruppe Mezcla, der Jazz-Musiker Omar Sosa, der kongolesische Sänger Ricardo Lemvo, der Schlagzeuger John Santos, der angloamerikanische Multiinstrumentalist Jon Cleary, die peruanische Sängerin Susana Baca, das Orchester Aragón, Musiker aus El Patio de Adela und der Gitarrist Ben Lapidus, der kubanisch-US-amerikanische Pianist Nachito Herrera, der Jazz-Musiker Dayramir González, der Son-Sänger Eliades Ochoa, der puertoricanische Saxophonist Miguel Zenón und Alexander Abreu mit seinem Orchester Todos Estrellas de la Timba.

Im Verlauf der Konzerte werden prominente Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens Solidaritätsbotschaften senden, darunter die Schauspieler Danny Glover, Ron Perlman, Ed Asner und Mike Farrell, der Filmemacher Michael Moore, die Kongressabgeordneten Barbara Lee und Danny K. Davis, Rev. Jesse Jackson, die Aktivisten James Early, Medea Benjamin, Alicia Jrapko und Aislinn Sol, Leiter der Black Lives Matter-Bewegung in Chicago, die kubanischen Musiker Jorge Gómez, Rafael Lay Bravo und Juan de Marcos González sowie die Dichterin Nancy Morejón.

Die Organisatoren wurden vom Kubanischen Musikinstitut und vom Kubanisches Fernsehen unterstützt, die die Initiative der Öffentlichkeit auf der Insel zugänglich machen werden.

Quelle:

Granma Internacional