Im Bezirk Hendek in der Provinz Sakarya in der Marmara-Region kam es vergangene Woche zu Explosionen in einer Fabrik für Feuerwerkskörper. Bei der Explosion wurden mindestens 110 Menschen verletzt und sechs getötet. Die Explosion war in einem Umkreis von 50 Kilometern zu hören. Bereits 2011 und 2014 war es zu Explosionen in Feuerwerksfabriken gekommen, bei denen Arbeiterinnen und Arbeiter verletzt wurden und starben.

Die Unglücksursache ist Berichten zu Folge unbekannt. Experten warnen davor, dass sich in Folge der Explosionen hochgiftige und krebserregende Gase in der Luft befinden.

Die Bezirksorganisation der Kommunistischen Partei der Türkei (Türkiye Komünist Partisi, TKP) erklärte unmittelbar nach der Explosion, dass nach den früheren Explosionen keinerlei Maßnahmen ergriffen wurden um die Sicherheit der Arbeiterinnen und Arbeiter in den Fabriken zu erhöhen. Die TKP fügte hinzu, dass „die Verantwortlichen für diese Katastrophe zur Rechenschaft gezogen“ werden müssen. Sie betonte, dass sie die Entwicklung in der Sache weiterverfolgen werde und die Menschen in der Region über Gefahren und Ursachen aufklären wird.

Quelle: Sol International

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Zeitung der Arbeit