Zwei Aktivisten des Demokratischen Jugendverbandes Indiens (Democratic Youth Federation of India, DYFI) wurden von Mitgliedern des Indischen Nationalkongresses (INC) getötet. Dies geschah im Bundesstaat Kerala, der von einer Koalition kommunistischer Parteien regiert wird. Die „Kongresspartei“ INC ist hier die größte Oppositionspartei.

Bei den beiden jungen Männern, die erstochen wurden, handelte es sich um örtliche Führer der DYFI, der Jugendorganisation der Kommunistischen Partei Indiens (Marxisten). Es waren der dreißigjährige Kommunist Haq Mohamed und sein Genosse Mithilaj, der erst 24 Jahre alt war. Die DYFI verurteilt die Morde auf das Schärfste und fordert die Menschen auf, die bewussten Versuche des INC, die friedliche Atmosphäre im Staat zu stören, zurückzuweisen.

Vor einigen Wochen wurde bei einem ähnlichen, vom INC geplanten Angriff ein weiterer Kommunist ermordet. Solcherart politische Gewalt ist in Indien inzwischen scheinbar strukturell geworden, sie geht sowohl von den Hindu-Fundamentalisten von Premierminister Modis BJP, als auch von Sonia Gandhis INC aus. Sie zielen darauf ab, die Arbeiter- und Bauernbewegung in Indien und insbesondere Kerala zu zerschlagen, und das Handeln scheint eindeutig antikommunistisch motiviert.

Am 1. September haben die DYFI und die Kommunistische Partei Indiens (Marxisten) in ganz Indien zu Kundgebungen unter dem Motto „Rise in Rage“ aufgerufen, an denen sich zahlreiche Jugendliche beteiligten.

Quelle: DYFI/FGC

Quelle:

Zeitung der Arbeit