Mit großer Sorge reagiert die Gewerkschaft ver.di auf Berichte über einen beginnenden Stellenabbau am Universitätsklinikum Gießen und Marburg. „Aus immer mehr Bereichen berichten Kolleg*innen über Versuche, Stellen abzubauen. In erster Linie setzt der Konzern scheinbar auf die Nicht-Verlängerung von befristeten Verträgen und versucht, Kolleg*innen noch in der Probezeit rauszuwerfen“, so Fabian Dzewas-Rehm, zuständiger Gewerkschaftssekretär. „Zudem wird am Standort Marburg betriebsintern von Anweisungen berichtet, Stellen abzubauen und Vorgesetzte werden zum Anlegen von Streichlisten angehalten.“

Sowohl mit dem Land Hessen als auch mit der Gewerkschaft ver.di hat das UKGM vertraglich einen Verzicht auf Änderungs- und Beendigungskündigungen vereinbart. Diese Vereinbarung läuft allerdings Ende 2021 aus. „Scheinbar versucht der Arbeitgeber nun bereits unterhalb den Vorgaben der Verträge, Personal abzubauen und gleichzeitig weitere Streichungen vorzubereiten. Dies ist ein Angriff auf alle Beschäftigten am UKGM“, so Dzewas-Rehm. „Wir fordern einen sofortigen Stopp jedweden Stellenabbaus und ein rigoroses Eingreifen der Politik. Die Beschäftigten und die Patient*innen haben gute Bedingungen verdient.“

Quelle:

ver.di Landesbezirk Hessen