Im Jahr 2020 schloss RadioCuba die Installation und Inbetriebnahme von 65 neuen digitalen Übertragungsgeräten ab, und derzeit beträgt die Abdeckung 76,2 % im SD-Signal und 45,7 % im HD-Signal.

Das Unternehmen, das zur Unternehmensgruppe Informatik und Kommunikation gehört, plant, in diesem Jahr den Ausbau des digitalen terrestrischen Fernsehens (DTT) fortzusetzen und schwach versorgte Gebiete mit Radio- und Fernsehsignalen zu versorgen.

Laut Carlos Arencibia García, dem technischen Direktor von RadioCuba, sind derzeit 138 „Stille Zonen“, verteilt auf sieben Provinzen des Landes, ausgewiesen.

Arencibia García wies darauf hin, dass der Übergang vom analogen zum digitalen Fernsehen in den nächsten vier bis fünf Jahren schrittweise vollzogen werden soll, ein Prozess, der in erster Linie von der Verfügbarkeit von Empfangsgeräten abhänge.

Wie er weiter ausführte, werde der allmähliche Übergang nach Zonen erfolgen, wo die analoge Übertragung auf die digitale Übertragung der Bildungskanäle umgestellt werde und auf diese Weise die Voraussetzungen für die vollständige Migration geschaffen werden.

Er betonte, dass es immer ein digitales Fernsehen in Standard-Definition (SD) und eines in High-Definition (HD) geben werde, da ersteres die Energieeinsparungen rechtfertigt und zudem das einzige ist, das acht Kanäle mit einem einzigen Sender übertragen könne, HD-Dienste jedoch als weitere Option bestehen bleiben würden.

„Der Fortschritt im digitalen Fernsehen sorgt nicht nur dafür, dass wir ein Signal mit mehr Eigenschaften und Funktionalitäten haben, sondern beeinflusst auch andere Aspekte der Informatisierung der Gesellschaft.

Wir sprechen von einer Technologie, die nicht nur für Modernität und Signalqualität steht, sondern auch für eine größere Energieeffizienz und Entlastung des Funkspektrums sorgt“, so der technische Direktor von RadioCuba.

Quelle: Granma – Mit mehr als 75 % Abdeckung schreitet Kuba in der Einführung des digitalen Fernsehens voran