In den frühen Morgenstunden des 6. Oktober kam es während der Reparatur des Bohrlochs Yumurí 201 zu einem Ölaustritt. Aufgrund des Druckanstiegs brach die am oberen Ende des Bohrlochs installierte Ventilabdichtung zusammen, was dazu führte, dass Gas mit Wasser und Öl an die Oberfläche gelangte, berichtete der kubanische Erdölverband Cupet.
Laut einer Mitteilung der Explorations- und Produktionsabteilung von Cupet wurde das Bohrloch gegen 12:30 Uhr unter Kontrolle gebracht und eine Erdbarriere errichtet, um zu verhindern, dass das ausgetretene Erdöl ins Meer gelangt.

Cupet verfügt über alle notwendigen Ressourcen, um die Sanierung und Wiederherstellung des betroffenen Bereichs, der etwa 60 Quadratmeter groß ist, unverzüglich in Angriff zu nehmen, heißt es in der Pressemitteilung, und fügt hinzu, dass, sobald das Bohrloch unter Kontrolle sei, ein Wechsel der Ausrüstung vorgenommen werde, um die Reparatur fortzusetzen und das Bohrloch wieder in Betrieb zu nehmen.

Wie Ingenieur José Enrique Alegría Ávila, Generaldirektor der Empresa de Perforación y Extracción de Petróleo de Occidente, gegenüber der Presse erklärte, ereignete sich der Vorfall während der Arbeiten zum Austausch des Ventils an der Bohrung, die sich etwa zehn Kilometer nordwestlich des Wärmekraftwerks Antonio Guiteras (CTE) befindet.
Alegria Avila erklärte, dass am Unfallort das festgelegte Protokoll eingehalten wurde, um Schäden an der Umwelt zu vermeiden.
Die Bohrung 201 befindet sich 60 Meter von der Küste entfernt und ist bereits seit mehreren Jahren in Betrieb.

Quelle: Granma – Gas- und Erdölaustritt im Bohrloch des Yumurí-Feldes unter Kontrolle