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Wo bleiben die Milliarden?

Übernommen von Unsere Zeit:

Deutschland hat seine Militärausgaben 2025 um 24 Prozent auf 97 Milliarden Euro gesteigert. Das besagt der aktuelle Bericht des Stockholmer Friedensinstituts SIPRI. Die Bundesrepublik landet damit auf Platz 4 der Rangliste der Länder mit den höchsten Ausgaben – hinter den USA, China und Russland, aber vor allen anderen europäischen Staaten. Zum ersten Mal seit 1990 überschritten die deutschen Rüstungsausgaben damit das 2-Prozent-Ziel der NATO.

Für die Rüstungskonzerne läuft die Sache, die Menschen in diesem Land gucken in die Röhre. Von den versprochenen Milliarden für Infra­struktur und Klimaschutz kommt in den Kommunen kaum etwas an. Deshalb fragt die Friedensbewegung: Wo bleiben die Milliarden? Auf einer virtuellen Landkarte werden Orte des kommunalen Zerfalls gekennzeichnet – begleitet von kleinen und größeren Aktionen.

Die DKP-Gruppe Rur-Erft im Rheinland beteiligte sich mit einer Aktion vor dem Freibad Frechen. Das einzige Freibad für die Menschen im Raum Frechen wurde aufgrund von Sanierungsmaßnahmen 2022 geschlossen und sollte 2023 wieder eröffnet werden. Dann stagnierten die Bauarbeiten. Eine Wiedereröffnung ist bis heute nicht in Sicht.

Weitere Aktionsbeispiele gibt es auf nie-wieder-krieg.org
Materialien gibt es hier.

Quelle: Unsere Zeit

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