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Brandgefährlicher Brandgeruch

Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek

Übernommen von Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek:

Auf sämtlichen Mobiltelefonen in Luxemburg wurde am Wochenende vor einem gefährlichen Brandgeruch gewarnt, nachdem die Feuer in der belgischen Eifel immer mehr um sich gegriffen hatten. Waldbrände in Frankreich, Spanien, Portugal, Griechenland, in weiteren Ländern Europas, aber auch in den USA und Kanada bestimmen seit Tagen die Schlagzeilen – zusammen mit Berichten über immer mehr Tote in der Folge der Hitzewelle. Das geht einher mit Meldungen über sinkende Pegel bei den wichtigsten Flüssen Europas, über Probleme der Binnenschifffahrt und Abschaltungen von Reaktoren in Atomkraftwerken.

Es ist erneut die Rede von Krisen, die jedoch – mal stärker, mal weniger stark – jeden Sommer auftreten. Als Ursache wird vor allem auf den Klimawandel verwiesen, der meist als perfekte Entschuldigung dafür herhalten soll, die menschengemachten Ursachen für die ganze Misere zu übertünchen.

Man mag zum Thema Klimawandel stehen, wie man will. Es gibt Leute wie Präsident Trump und seine politische Gefolgschaft, die tatsächlich vorhandene Veränderungen schlichtweg leugnen und ohne Skrupel weitermachen wie bisher. Und es gibt die große Mehrheit der Politiker in der Europäischen Union, die zwar vom Klimawandel reden, ihn jedoch durch ihre unverantwortlichen Maßnahmen immer weiter fördern.

Der Klimawandel hat eine ganze Reihe von Ursachen. Die meisten davon werden von den Politikern des Westens erkannt und sogar anerkannt, allerdings wird fast nichts unternommen, was die Entwicklung effektiv eindämmen oder gar stoppen könnte. Dem braven Wahlvolk wird gepredigt, sich beim Konsum zurückzuhalten, weniger Fleisch zu essen, weniger mit dem Auto zu fahren, weniger mit dem Flugzeug in den Urlaub zu fliegen. Immer mehr Menschen aus dem braven Wahlvolk können sich jedoch bereits immer weniger Fleisch, Autofahren oder Urlaub leisten.

Eine der möglichen wirklich effektiven Maßnahmen wäre, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um Waldbränden vorzubeugen, und auch, die Bekämpfung von Bränden wirksamer zu machen durch eine klügere, vorausschauend geplante Forstwirtschaft Investitionen für eine bessere Ausrüstung der Feuerwehr, die Anschaffung einer größeren Flotte von Löschflugzeugen, eine bessere Bezahlung der Brandbekämpfer. Dazu gehört auch eine weitaus bessere Finanzierung von Krankenhäusern, damit Hitzeopfer rechtzeitig behandelt werden können.

Davon wird zwar gern geredet, den Ansagen folgen jedoch nur selten Taten, und wenn, dann mit dem Tröpfchenzähler. Die Begründung für das offensichtliche Versagen lautet zumeist: Dafür fehlen die notwendigen Finanzen.

Andererseits sind Milliarden und Abermilliarden vorhanden, um in der Ukraine einen Krieg zu finanzieren, um Rußland einen möglichst großen wirtschaftlichen Schaden zuzufügen. Mit diesem Ziel werden Raffinerien und Tankschiffe in Brand geschossen, finanziert mit dem Geld des braven Wahlvolks der EU. Und kriegsgeile Politiker und Medien freuen sich diebisch über Aufnahmen von riesigen Rauchsäulen irgendwo in Rußland – Rauchsäulen, die für eine weitere Schädigung des Klimas sorgen – auch des politischen Klimas.

Die Mobiltelefone sollten eigentlich vor dieser Art von Brandgeruch warnen, denn der ist wirklich brandgefährlich!

Quelle: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek

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