Übernommen von Pro Asyl:
Presseeinladung
Die Menschenrechtsorganisation PRO ASYL feiert im September 2026 ihr 40-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass laden wir herzlich Medienvertreter*innen ein zu: Jubiläumsveranstaltung, PRO ASYL-Tagung und Verleihung des Menschenrechtspreises 2026.
PRO ASYL wurde am 8. September 1986 in Frankfurt am Main gegründet und steht seitdem an der Seite von Menschen auf der Flucht. Was mit 15 Engagierten begann, ist heute eine starke und unabhängige Stimme für Flüchtlingsrechte in Deutschland und Europa. Vier Jahrzehnte PRO ASYL erzählen von rechtlichen Erfolgen und politischen Niederlagen, von gelebter Solidarität und dem Einsatz für die Menschenwürde. Es ist für uns eine Zeit zum Innehalten und zum Nach-vorne-Schauen. Dazu möchten wir Sie herzlich einladen!
Mehr zur Geschichte von PRO ASYL erfahren Sie hier.
Dienstag, 8. September 2026
Jubiläumsveranstaltung – Empfang der Stadt Frankfurt am Main
Am Gründungstag von PRO ASYL lädt die Stadt Frankfurt am Main zu einem offiziellen Empfang in den Kaisersaal des Römers ein. Die Veranstaltung würdigt Menschen, die PRO ASYL geprägt haben, erinnert an vier Jahrzehnte Einsatz für Flüchtlings- und Menschenrechte und richtet den Blick nach vorn.
Kaisersaal im Römer, Frankfurt am Main
18 bis 20 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr
Mit Beiträgen von:
• Tina Zapf-Rodríguez, Stadträtin und Dezernentin der Stadt Frankfurt am Main
• Halima Gutale, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft PRO ASYL
• Prof. Dr. Manuela Bojadžijev, geschäftsführende Direktorin des Instituts für Europäische Ethnologie
• Dr. Jürgen Micksch, Ehrenvorsitzender von PRO ASYL
Hinweis für Medien: Der Einlass ist mit Presseausweis möglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Freitag, 11. September 2026
40 Jahre PRO ASYL – Pressekonferenz und Tagung
PRO ASYL nimmt das Jubiläum zum Anlass, gemeinsam mit Menschenrechtler*innen aus der Türkei, Griechenland, Österreich und Deutschland über die aktuellen Herausforderungen und die Zukunft des Flüchtlingsschutzes zu diskutieren.
Im Mittelpunkt steht zunächst die Menschenrechtslage in der Ägäis. Darüber sprechen die diesjährigen Menschenrechtspreisträger*innen Pırıl Erçoban und Taner Kılıç aus der Türkei sowie Giorgos Tsarbopoulos aus Griechenland gemeinsam mit Natassa Strachini und Efi Latsoudi von Refugee Support Aegean.
Anschließend geht es um die aktuellen Entwicklungen in Deutschland und Österreich nach dem Start des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems. Die österreichische Perspektive bringt Lukas Gahleitner-Gertz von der asylkoordination österreich ein.
Unter dem Titel „Europa neu schaffen“ richtet schließlich Prof. Dr. Dr. Maximilian Pichl von der Frankfurt University of Applied Sciences in einem Gastvortrag mit anschließender Diskussion den Blick auf die Zukunft des Flüchtlings- und Menschenrechtsschutzes.
Haus am Dom, Domplatz 3, Frankfurt am Main
10 bis 11 Uhr: Hybride Pressekonferenz mit den Menschenrechtspreisträger*innen 2026
11 bis 16 Uhr: Tagung „40 Jahre PRO ASYL – Menschenrechte verteidigen. Flüchtlingsschutz sichern. Zukunft gestalten.“
Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.
Die Pressekonferenz findet hybrid statt. Bitte melden Sie sich bis Donnerstag, 10. September, 12 Uhr, unter presse@proasyl.de mit der Information an, ob Sie vor Ort oder online teilnehmen möchten.
Samstag, 12. September 2026
Verleihung des Menschenrechtspreises 2026 der Stiftung PRO ASYL
Die Stiftung PRO ASYL verleiht den Menschenrechtspreis 2026 an Pırıl Erçoban und Taner Kılıç aus der Türkei sowie Giorgos Tsarbopoulos aus Griechenland.
Die drei Preisträger*innen setzen sich seit vielen Jahren mit großer Beharrlichkeit für Menschen auf der Flucht ein. Sie unterstützen Schutzsuchende, dokumentieren Menschenrechtsverletzungen, machen Missstände öffentlich und verteidigen rechtsstaatliche Garantien. Mit ihrer Arbeit haben sie den Flüchtlingsschutz in der Türkei und in Griechenland maßgeblich geprägt.
14 bis 16 Uhr
Haus am Dom, Domplatz 3, Frankfurt am Main
Weitere Informationen zu den Preisträger*innen finden Sie hier.
Hinweis für Medien: Eine Anmeldung unter presse@proasyl.de ist erwünscht, aber nicht erforderlich.
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Quelle: Pro Asyl

