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Solidarisch gegen börsenbedingte Entlassungen bei Sodexo

Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek

Übernommen von Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek:

Für Dienstag dieser Woche hatte die französische CGT zu einem Streik bei Sodexo und zu einer Manifestation vor dem Hauptsitz des Konzerns in Issy-les-Moulineaux bei Paris aufgerufen hat. Der OGBL hatte sich solidarisch erklärt und war in Issy-les-Moulineaux mit einer starken Delegation zugegen.

Am 26. August hatte die Geschäftsführung des Konzerns Sodexo angekündigt, sie werde im Rahmen ihres neuen Strategieplans »Shift and Grow 2030« 1.097 Arbeitsplätze in Frankreich abbauen. Dies geht nicht auf wirtschaftliche Schwierigkeiten zurück, sondern zielt darauf ab, die Rentabilitätsanforderungen der Finanzmärkte zu erfüllen und eine höhere Rendite für die Aktionäre zu sichern, die in den letzten 12 Jahren mehr als 4,5 Milliarden Euro an Dividenden kassierten.

Wenn diese börsenbedingten Entlassungen ohne massive Gegenwehr hingenommen werden, werden andere große Konzerne das nachahmen, hatte die französische CGT gewarnt. Ihre Präsidentin Sophie Binet versicherte die Beschäftigten von Sodexo der Solidarität der Gewerkschaft und rief dazu auf, sich konsequent gegen den Abbau der Arbeitsplätze zur Wehr zu setzen.

Sodexo ist eine börsennotierte französische Gruppe für Catering und Gemeinschaftsverpflegung, die in 43 Ländern, darunter Luxemburg, aktiv ist und einen Umsatz von 24 Milliarden Euro im Jahr zu verzeichnen hat. Kontrolliert wird die Gruppe von der Familie Bellon.

Quelle: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek

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