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Faschistischer Überfall auf KKE-Büro auf Kreta

Kommunistische Partei Griechenlands

Übernommen von Solidnet:

Am Samstag, den 26. Juli, stürmte eine Gruppe von Faschisten die Zentrale der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) in der Stadt Chania (Kreta) und griff Mitglieder der Kommunistischen Jugend Griechenlands (KNE) an. Mitglieder der KKE und der KNE sowie Anwohner, die sich vor dem Büro versammelten, nahmen die Faschisten fest und riefen die Polizei.

Nach einem Aufruf der KKE versammelten sich die Einwohner der Stadt vor dem Gerichtsgebäude, um die Bestrafung der faschistischen Verbrecher zu fordern. Doch wieder einmal erwies sich die bürgerliche Justiz als blind. Das Gericht verurteilte die Faschisten zu Gefängnisstrafen zwischen 18 und 21 Monaten mit der Möglichkeit der Bewährung, so dass sie praktisch auf freiem Fuß blieben.

Die Angelegenheit wurde im Parlament von D. Koutsoumbas, Generalsekretär des ZK der KKE, angesprochen. Unterdessen hielt die Parteiorganisation in Chania eine große politische Kundgebung ab, um den Anschlag zu verurteilen. In einer Erklärung hieß es u. a.: „Solche Aktionen zielen darauf ab, die Menschen zu terrorisieren und einzuschüchtern, um sie davon abzuhalten, sich gegen die volksfeindliche Politik zu wehren, die ihr Leben und ihre Rechte zerstört. Sie greifen gerade jetzt die KKE an, weil sie durch ihre Aktionen an vorderster Front den Kampf gegen die akuten Probleme unseres Volkes und unserer Jugend organisiert. Die Faschisten und verschiedene Mechanismen des Systems sind beunruhigt, weil die KKE täglich die immer tiefere Verwicklung unseres Landes in imperialistische Kriege und die Ursachen und Folgen des Übergangs zu einer Kriegswirtschaft aufdeckt. Einige glauben, dass solche Aktionen die Mitglieder und Anhänger der KKE einschüchtern und gleichzeitig den wahren Feind beschönigen: das System der Ausbeutung. Das ist eine Illusion! Diese Praktiken richten sich nicht nur gegen die KKE, sondern gegen die gesamte Volksbewegung. Wir machen deutlich, dass sich die Mitglieder der KKE und der KNE nicht einschüchtern lassen. Im Gegenteil, wir werden mit noch größerer Entschlossenheit und Entschiedenheit all unsere Energien darauf verwenden, dass die Nachfahren der Nazis dort landen, wo sie wirklich hingehören: auf dem Müllhaufen der Geschichte.“

Quelle: Solidnet

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