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Auf die Straße für den Frieden! Die Linke unterstützt die Ostermärsche 2026

Die Linke

Übernommen von Die Linke:

Die Partei Die Linke unterstützt die dezentralen Ostermärsche 2026 unter dem Motto „Kriege verweigern – Frieden schaffen“ und ruft zur Teilnahme auf. Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der Partei Die Linke, Janis Ehling:

„Die Linke ruft zur Teilnahme an den dezentralen Ostermärschen in Deutschland auf. Im gesamten Bundesgebiet finden vom 02. bis 06. April 2026 Demonstrationen, Kundgebungen, Fahrradtouren und Friedensfeste statt. Je mehr wir werden, desto sichtbarer sind die Proteste! Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtig, dass wir ein Zeichen setzen gegen das Töten, gegen die Verrohung und den Rüstungswahn. Die Kriege mögen weit weg sein, doch die Folgen spüren wir auch hier. In einer vernetzten Welt gibt es keine Kriege mehr, die uns nicht betreffen. Wenn in der Ukraine oder im Iran Menschen sterben, dann sterben dort auch die Geschwister, Großeltern und Kinder unserer Nachbarn.

Wir gehen in den Ostertagen auch gegen gierige Rüstungskonzerne auf die Straße, die mit ihren Waffen Kriege anheizen und das massenhafte Töten erst möglich machen. Wir demonstrieren gegen Konzerne, die den Krieg nutzen, um ihre Profite zu steigern und unser Leben teurer zu machen. Krieg tötet nicht nur, sondern macht uns auch alle ärmer. Dabei führen uns die Kriege in der Ukraine, im Iran und in Gaza deutlich vor Augen, dass Krieg nicht die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ist, sondern ihr scheitern. In der Ukraine tobt ein blutiger Stellungskrieg und im Iran ist selbst dem US-Präsidenten nicht klar, welches Ziel sein völkerrechtswidriger Angriff verfolgt. Gaza liegt in Trümmern, zehntausende Zivilisten sind tot und trotzdem ist die Hamas noch an der Macht. Kriege lösen keine Probleme, sie verschlimmern sie noch.

Wir stellen uns Kriegs- und Rüstungswahn entgegen! Die Linke setzt auf eine friedliche und demokratische Außenpolitik. Für uns ist die internationale Solidarität wichtiger als Profite. Für ein Europa des Friedens, dass überall für Gerechtigkeit und Demokratie eintritt.“

Die Linke fordert:

– Die Waffen müssen schweigen: in der Ukraine ebenso wie im Iran, im Libanon und in Gaza. Wir brauchen ernsthafte Friedensverhandlungen und einen gerechten Frieden, der zukünftige Kriege verhindert.

– Abrüstung in Deutschland, Europa und der Welt! Je mehr Waffen ein Staat hortet, desto eher die Wahrscheinlichkeit, dass er sie irgendwann einsetzt. Deshalb sagen wir: Abrüstung jetzt. Wir brauchen eine europäische Friedensordnung, die dem Wettrüsten ein Ende setzt und allen Menschen Sicherheit garantiert.

– Friedenstüchtig statt kriegstüchtig: Wir sind gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht und deutsche Rüstungsexporte. Es braucht Diplomatie und Verhandlungen für einen nachhaltigen Frieden.

– Die Schuldenbremse muss weg, aber nicht um hunderte Milliarden für Rüstung zu verschwenden, sondern um den sozialen Zusammenhalt, die öffentliche Infrastruktur und den Klimaschutz zu stärken.

Quelle: Die Linke

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