Start / Deutschland / Friedensbewegung / Kampagne Killer Roboter stoppen zu Gast beim Netzpolitischen Abend

Kampagne Killer Roboter stoppen zu Gast beim Netzpolitischen Abend

Übernommen von Deutsche-Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen:

Am 7. Juli 2026 war die deutsche Sektion der internationalen Campaign to Stop Killer Robots auf dem 158. Netzpolitischen Abend der Digitalen Gesellschaft in Berlin zu Gast. In der gut besuchten c-base gab es drei Vorträge zum Thema Autonome Waffensysteme samt Fragen und Diskussion im Anschluss.

Wer nicht selbst dabei sein konnte, findet auf der Website der Digitalen Gesellschaft die Aufzeichnungen des Abends.

Die Links zu den einzelnen Vorträgen gibts auch hier:

1: Was sind Autonome Waffensysteme — und warum sind sie problematisch? (Marius Pletsch) 
Wir beleuchten die ethischen, rechtlichen und humanitären Probleme.

Marius Pletsch arbeitet als Referent bei der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Mitglied im BundessprecherInnenkreis und sitzt im Beirat der Informationsstelle Militarisierung e.V. Seit 2015 beschäftigt er sich mit unbemenschten Systemen im Militär und vertritt die DFG-VK seit 2019 in der internationalen Campaign to Stop Killer Robots.

2: Warum gibt es noch keine Regulierung und warum setzen sich insbesondere Staaten des Globalen Südens für Verhandlungen ein? Und was kann ich selbst tun? (Jennifer Menninger)
Wir blicken auf den aktuellen Stand der internationalen Bemühungen und die Position Deutschlands. Außerdem werden Möglichkeiten aufgezeigt, um sich selbst für ein Verbot von autonomen Waffen zu engagieren.

Jennifer Menninger ist freiberufliche Referentin für Friedens- und  Sicherheitspolitik und arbeitet bei der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung in Berlin. Zuvor war sie Geschäftsführerin von WILPF (Women’s International League for Peace and Freedom)  Deutschland. Sie beschäftigt sich mit feministischen Perspektiven im  Bereich Abrüstung, Frieden und Digitalisierung.

3: Mehr als „Killerroboter“ — Was ist Militärische KI? (Lena Rohrbach) 
Wir zeigen auf, welche Rolle KI außerhalb von klassischen AWS spielt, illustrieren dies an Beispielen wie Gaza und Iran und erörtern, welche Regulierungsforderungen darüber hinaus nötig sind.

Lena Rohrbach ist Referentin für Menschenrechte im digitalen Zeitalter und Rüstungsexportkontrolle bei Amnesty International. Sie hat als Campaignerin für Campact und im Journalismus gearbeitet und war Sprecherin der Piratenpartei. Lena hat Philosophie, Kulturwissenschaft und Geschichte in Berlin und International Human Rights Law an der University of Nottingham studiert.

Publikumsfragen mit Marius Pletsch, Jennifer Menninger und Lena Rohrbach.

Bei Fragen nehmen Sie bitte jederzeit Kontakt zu uns auf:

Marius Pletsch (Referent/Bundessprecher): pletsch@dfg-vk.de

Quelle: Deutsche-Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

Markiert: