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81 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki – Bundesweite Gedenkaktionen erinnern an die Opfer von Atomwaffen

Übernommen von Deutsche-Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen:

Berlin, 6. August 2026 – Rund um den 6. und 9. August erinnern bundesweit zahlreiche Gedenkveranstaltungen, Mahnwachen und Aktionen an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. 81 Jahre nach den Atomwaffeneinsätzen fordern Friedensorganisationen erneut konkrete Schritte hin zu einer Welt ohne Atomwaffen.

In Berlin lädt ICAN Deutschland am 09. August 2026 von 17 bis 18 Uhr zu einer Mahnwache am Brandenburger Tor ein. Gemeinsam wird der Opfer von Hiroshima und Nagasaki gedacht und an die anhaltenden humanitären Folgen von Atomwaffen erinnert. Gleichzeitig appelliert die Mahnwache an die Bundesregierung, dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten und sich aktiv für nukleare Abrüstung einzusetzen.

Am 6. August 1945 zerstörte eine US-amerikanische Atombombe die japanische Stadt Hiroshima. Im Wissen um die unermessliche Zerstörung befahl der damalige US-Präsident Truman drei Tage später auch die Bombardierung der Stadt Nagasaki. Mehr als 210.000 Menschen starben bis Ende 1945 an den unmittelbaren Folgen der Explosionen sowie an Verletzungen und Strahlenkrankheit. Bis heute leiden Überlebende und ihre Familien unter den gesundheitlichen und sozialen Folgen. 81 Jahre später bleibt ihre Botschaft unmissverständlich: Atomwaffen verursachen unermessliches menschliches Leid und dürfen niemals wieder eingesetzt werden.

„Hiroshima und Nagasaki sind keine historischen Randnotizen, sondern eine Mahnung für die Gegenwart. Angesichts wachsender atomarer Spannungen braucht es mehr denn je den politischen Willen, Atomwaffen endgültig abzuschaffen“, erklärt Marian Losse, Vorstandsmitglied von ICAN Deutschland. „Gerade weil tausende Atomwaffen weltweit einsatzbereit sind und nukleare Drohungen erneut zunehmen, ist nukleare Abrüstung keine ferne Vision, sondern eine dringende sicherheitspolitische und humanitäre Notwendigkeit.”

Bundesweit finden Gedenkveranstaltungen statt:
Eine Übersicht über Veranstaltungen in ganz Deutschland bietet der Terminkalender der Netzwerk Friedenskooperative.

Die DFG-VK ist Partnerorganisation von ICAN. Mehr Informationen bei ICAN Deutschland: https://www.icanw.de/

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Marius Pletsch (Referent/Bundessprecher): pletsch@dfg-vk.de

Quelle: Deutsche-Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

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