Übernommen von DGB Pressemitteilungen:
64 Milliarden Euro Schaden sind durch Mindestlohnbetrug seit 2015 entstanden, zeigt eine aktuelle Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Zur Vorstellung der DGB-Auswertung erklärt Stefan Körzell, stellvertretender DGB-Vorsitzender:
„Wer den Sozialstaat stärken will, muss Lohnraub konsequent bekämpfen, statt die Rechnung denjenigen aufzubürden, die jeden Tag arbeiten und trotzdem oft kaum über die Runden kommen. Mindestlohnbetrug ist kein Kavaliersdelikt – er muss rigoros verfolgt und hart bestraft werden.
Während die Politik über Sozialabbau und weitreichende Kürzungen diskutiert, lassen kriminelle Arbeitgeber Milliarden in ihren eigenen Taschen verschwinden, die eigentlich den Beschäftigten, den Sozialversicherungen und dem Staat zustehen. Mit diesem Geld ließen sich Renten und Krankenversicherung stärken, Kitas und Schulen finanzieren und dringend notwendige Investitionen ermöglichen. Gleichzeitig würde dies die Binnennachfrage stärken und die Konjunktur stützen, denn wer zum Mindestlohn arbeitet, gibt dieses Geld meist direkt für den Konsum aus.“
Quelle: Deutscher Gewerkschaftsbund

