Entsetzen über Ereignisse in München

In München hat am Freitagabend ein offenbar psychisch kranker 18-jähriger neun Menschen erschossen. Die Ereignisse in einem Einkaufszentrum lösten einen Großeinsatz der Polizei aus, das öffentliche Leben in der bayerischen Landeshauptstadt lag nahezu still. Fernsehen und Internetportale überschlugen sich mit Spekulationen und verbreiteten Handyvideos von Augenzeugen, obwohl die Polizei dringend darum bat, das zu unterlassen. Statt abzuwarten, was die Ermittlungen ergeben würden, gingen viele Sender und Portale zudem sofort von einem islamistisch-terroristischen Hintergrund der Ereignisse aus.

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Anschlag auf Piedad Córdoba

Die kolumbianische Menschenrechtsaktivistin und frühere Senatorin Piedad Córdoba ist am Freitag in der Stadt Quibdó offenbar einem Mordanschlag entgangen. Wie die Sprecherin der politischen Bewegung »Marcha Patriótica« dem örtliche Sender Qradio sagte, konnte sie dem Attentat nur deshalb »wie ein Wunder« unverletzt entkommen, weil sie sich auf ihre Leibwächter verlassen konnte. Diese hätten sofort reagiert, als sie eine Person gesehen habe, die gerade eine Waffe zog. »Ich bin noch nie in meinem Leben so schnell auf hochhackigen Schuhen gelaufen, ich glaube ich habe auf 100 Meter die 10-Sekunden-Marke gebrochen«, sagte…

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Türkische KP verurteilt Anschlag von Ankara

Nach dem Autobombenanschlag in der türkischen Hauptstadt Ankara, bei dem am Sonntagabend mindestens 37 Menschen getötet wurden, hat die Kommunistische Partei (KP) der Türkei das Verbrechen in einer Erklärung verurteilt. Die türkischen Kommunisten machen das Regime von Staatschef Recep Tayyip Erdogan für das Massaker verantwortlich, weil es die Türkei in ein Blutbad verwandelt habe. Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung aus dem Englischen und Spanischen das Statement der türkischen Kommunisten.

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DIDF: Wir verurteilen den Anschlag von Ankara!

Am Sonntagabend explodierte im Herzen von Ankara eine Autobombe, die nach bisherigen Erkenntnissen 37 Menschen in den Tod riss, und über 120 Menschen verletzte. Unser Beileid gilt den Familien und den Angehörigen der Opfer. So ein Anschlag ist mit Nichts zu rechtfertigen. Die getöteten und verletzten Zivilisten von Kizilayplatz können nicht für die verfehlte Politik der AKP-Regierung geopfert werden. Die AKP-Regierung sollte aber spätestens nach diesem Anschlag darüber nachdenken was sie falsch macht und dass sie durch weitere Aggression die Situation noch schlimmer macht.

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