DIDF: Wir verurteilen den Anschlag von Ankara!

DIDFAm Sonntagabend explodierte im Herzen von Ankara eine Autobombe, die nach bisherigen Erkenntnissen 37 Menschen in den Tod riss, und über 120 Menschen verletzte. Unser Beileid gilt den Familien und den Angehörigen der Opfer.

So ein Anschlag ist mit Nichts zu rechtfertigen. Die getöteten und verletzten Zivilisten von Kizilayplatz können nicht für die verfehlte Politik der AKP-Regierung geopfert werden. Die AKP-Regierung sollte aber spätestens nach diesem Anschlag darüber nachdenken was sie falsch macht und dass sie durch weitere Aggression die Situation noch schlimmer macht.

Die reaktionäre und kriegerische Politik nach Außen und Innen hat für die Türkei verheerende Folgen. Die von Erdogan und seiner AKP-Regierung durchgeführten Angriffe auf alles, was Kritik an die herrschend Politik richtet, hat eine Atmosphäre der Spannungen und Unsicherheit erzeugt. Die ersten Reaktionen von Angehörigen der Opfer sind eine Ohrfeige für Erdogan und seine AKP-Regierung. Die Mütter und weitere Angehörige machen Erdogan und seine AKP-Regierung für diesen schrecklichen Anschlag verantwortlich und schreien: »Verdammt sei diese Regierung. Verdammt seien Erdogan und sein Machtpalast!« Es ist durchaus möglich, daß diese schmerzlichen Schreie, von Erdogan und seiner AKP-Regierung mit Haftstrafen geahndet werden. Das wäre nicht das erste Mal.

Die türkische Regierung muss die aggressive Politik nach Außen, den Krieg gegen das kurdische Volk und die Angriffe gegen alle demokratischen Kräfte im ganzen Land beenden. Sonst wird das ganze Land weiter im Chaos versinken.

Wir solidarisieren uns mit der Demokratie- und Friedensbewegung in der Türkei und verurteilen diesen schrecklichen Angriff.

DIDF-Bundesvorstand

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