ver.di fordert Tarifverhandlungen mit Deutschlandradio

Nach der von Deutschlandradio ausgesprochenen Kündigung eines Tarifvertrages über die ab April 2021 eintretenden Tariferhöhungen fordert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Leitung der Rundfunkanstalt zu Tarifverhandlungen auf. Die in Berlin und Köln ansässige Rundfunkanstalt hat eine Sonderkündigungsklausel im seit April 2019 laufenden mehrjährigen Tarifvertrag genutzt, um die ab April dieses Jahres fällige dritte Erhöhung der Tarifentgelte für Angestellte und Freie um 2,25 Prozent nicht zahlen zu müssen. Zuvor waren jeweils zum 1. April 2019 und 2020 die Tariferhöhungen um ebenfalls je 2,25 Prozent wirksam geworden.

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Freien-Vertretung ohne echte Mitbestimmung – ver.di kritisiert Entscheidung des Deutschlandradios

Der Verwaltungsrat des Deutschlandradios mit seinen Hörfunkprogrammen Deutschlandfunk (Köln), Deutschlandfunk Kultur (Berlin) und Deutschlandfunk Nova (Köln/Berlin), hat heute dem Vorschlag des Intendanten Stefan Raue für ein Freien-Statut zugestimmt. Damit steht nun der Wahl einer Vertretung für die freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nichts mehr entgegen. „Das Deutschlandradio ist allerdings nicht der Forderung nachgekommen, die Freien-Vertretung mit Mitbestimmungsrechten auszustatten“, sagte ver.di-Verhandlungsführerin Kathlen Eggerling.

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