Die bolivianische Regierung und die Bevölkerung bekämpfen vereint die Waldbrände in der Region Chiquitania, einer südamerikanischen Ebene zwischen dem Gran Chaco und dem Amazonas im Departement Santa Cruz (Osten).

Präsident Evo Morales hat via Twitter wiederholt auf die Einheit des Landes angesichts des Unglücks und das Interesse am Schutz von Menschenleben, Flora und Fauna hingewiesen. «In der Not vereinen sich unsere Leute mit Großzügigkeit, Brüderlichkeit und Solidarität. Im Kampf gegen das Feuer sind wir vereint und entschlossen, unsere Mutter Erde zu bewahren“, so der Präsident.

Die Freiwilligen kommen aus verschiedenen Regionen des Landes, viele von ihnen auf eigene Faust, mit der Prämisse, das Feuer zu löschen.

Das von Präsident Evo Morales geschaffene Umweltnotstandskabinett verfügt laut Prensa Latina über die Ressourcen und Mittel, um die Brände einzudämmen und die Grundversorgung wiederherzustellen.

Paraguay kontrolliert Brände an der Grenze zu Brasilien und Bolivien

Die paraguayische Regierung kündigte am Sonntag die Bekämpfung von Waldbränden im Norden der Region Chaco an der Grenze zu Brasilien und Bolivien an.

Das Ministerium für Nationale Notfälle (SEN) erklärte, dass in der vergangenen Woche durch die Waldbrände mehr als 61.000 Hektar Naturwald im Grenzgebiet zu Bolivien und Brasilien vernichtet wurden.

Nach Angaben des SEN Ministers Joaquín Roa gab es bis Sonntag nur einen Brand in der Gegend von Agua Dulce, 140 Kilometer westlich von Bahía Negra im Departement Alto Paraguay.

Quelle:

Granma Internacional