Den nachstehenden Beitrag haben wir aus der deutschsprachigen Online-Ausgabe der kubanischen Tageszeitung Granma übernommen.

Francisco Durán, der für Epidemiologie im MINSAP zuständige Direktor, informierte in einer Pressekonferenz, dass der 45jährige russische Staatsbürger aufgrund von Komplikationen, die sich durch von COVID-19 ergaben und durch andere Pathologien wie Diabetes Mellitus Typ II verstorben ist. Er starb trotz aller Anstrengungen des ihn behandelnden Ärzteteams heute in den frühen Morgenstunden. Von den 67 Patienten, bei denen die Krankheit festgestellt wurde, befinden sich 64 im Krankenhaus und zwei weiterhin in einem kritischen Zustand.

Der Zustand des 38jährigen kubanischen Staatsbürgers, der am 13. März aus Italien einreiste, wird als ernst bezeichnet, da bei ihm eine Entzündung des rechten Lungenflügels diagnostiziert wurde,

In Kuba befinden sich 1.603 Patienten in speziell dafür geschaffenen Zentren unter klinisch-epidemiologischer Überwachung. Davon sind 148 Ausländer und 455 Kubaner. Andere 36.056 Personen werden durch Organe der Gesundheitsgrundversorgung in ihrer Wohnung überwacht.

Bis jetzt wurden 892 Tests auf COVID-19 durchgeführt, von denen sich 67 als positiv herausstellten.

    Kubanische Bürgerin, 49 Jahre, wohnhaft im Stadtteil La Lisa in Havanna. Am 19. März begannen sich bei ihr Symptome zu zeigen und am 21. März suchte sie das IPK wegen Erkältungsbeschwerden auf. Sie wurde als verdächtig eingestuft und in die Einrichtung aufgenommen. Sie hatte Kontakt mit einem kanadischen Staatsbürger, der positiv auf die Krankheit getestet wurde. Sie ist isoliert und ihr Zustand ist bis jetzt zufriedenstellend.

    Russische Bürgerin, 48 Jahre alt, die Kontakt mit einem russischen Bürger hatte, der am 22. März positiv getestet wurde. Er traf am 12. März aus Frankreich kommend in Kuba ein. Er suchte die Zentrale Klinik „Cira García“ auf und wurde als verdächtiger Fall ins IPK überwiesen. Er wurde isoliert und der Krankheitsverlauf ist bis jetzt zufriedenstellend.

    Kubanische Staatsbürgerin, 55 Jahre, wohnhaft im Stadtteil Alt Havanna. Sie kam am 17. März aus den USA zurück, begann am 19. März Symptome zu zeigen und ging zwei Tage später wegen Erkältungsbeschwerden zum Arzt. Sie wurde als verdächtig eingestuft und ins Krankenhaus „Luis Díaz Soto“ überwiesen. Sie wurde isoliert und der Krankheitsverlauf ist bis jetzt zufriedenstellend.

  Kubanischer Bürger, 76 Jahre alt, wohnhaft im Stadtteil Plaza der Hauptstadt. Er hatte Kontakt mit einem kanadischen Staatsbürger, bei dem die Krankheit nachgewiesen wurde. Er begann am 18. März Symptome zu zeigen ging zwei Tage später mit Erkältungssymptomen zum Arzt, wurde als verdächtig eingestuft und ins Krankenhaus „Luis Díaz Soto“ eingewiesen. Bis jetzt ist sein Krankheitsverlauf zufriedenstellend.

  • Kubanische Bürgerin, 36 Jahre, wohnhaft in Matanzas. Sie hatte Kontakt mit den bereits vorher in dieser Stadt bestätigten Krankheitsfällen. Bei ihr hatte die durchgeführte Kontrolle respiratorische Symptome ergeben und sie wurde im Krankenhaus Mario Muñoz Monroy isoliert. Ihr Zustand ist bis jetzt zufriedenstellend.    
  •    Kubanischer Staatsbürger, 44 Jahre, wohnhaft ebenfalls in Matanzas. Er hatte ebenfalls Kontakt zu den zuvor Erwähnten. Er wurde durch die Kontrolle ausfindig gemacht und wies im Isolierungszentrum eine respiratorische Symptomatik auf. Bis jetzt ist der Krankheitsverlauf zufriedenstellend.
  • Kubanische Bürgerin, 31 Jahre, wohnhaft in Cárdenas. Sie traf am 21. März aus Guyana kommend ein. Der Familienarzt entdeckte eine respiratorische Symptomatik uns wies sie ins Krankenhaus Mario Muñoz Monroy ein, wo sie isoliert ist und bis jetzt einen zufriedenstellenden Krankheitsverlauf aufweist.    
  • Kubanischer Bürger, 44 Jahre, aus Cárdenas. Er traf am 14. März aus Marseille kommend in Kuba ein. Am 19. März wurde er im Krankenhaus Mario Muñoz Monroy isoliert, ohne Symptome zu zeigen. Er ist weiterhin im Krankenhaus mit zufriedenstellender Entwicklung.  
  •     Kubanische Staatsbürgerin, 37 Jahre aus Placetas in der Provinz Villa Clara. Sie kam am 20. März aus Miami nach Kuba. Am 21. März begannen sich Symptome zu zeigen und einen Tag später ging sie zum Krankenhaus Manuel Fajardo. Dort wurde sie aufgenommen und der Krankheitsverlauf ist bis jetzt zufriedenstellend.
  • Kubanische Bürgerin, 85 Jahre alt, wohnhaft in Morón, Provinz Ciego de Àvila. Sie traf am 17. März aus Orlando USA kommend in Kuba ein. Sie wurde eingewiesen und der Krankheitsverlauf ist bis jetzt zufriedenstellend.   
  • Bis jetzt haben 171 Länder COVID-19 Fälle gemeldet, 416.916 Fälle wurden bestätigt und 18.565 Menschen sind daran gestorben, was einer Sterblichkeit von 4,4 % entspricht.
  • In der Region der Amerikas sind 34 Länder und 11 Überseegebiete betroffen. 64.808 Fälle wurden bestätigt und 951 Menschen sind daran gestorben.
    Gesundheitsministerium Kubas

Quelle:

Granma Internacional