Wie will Kuba inmitten von Blockade und Pandemie die Lebensmittelversorgung sichern?

Den nachstehenden Beitrag haben wir aus der deutschsprachigen Online-Ausgabe der kubanischen Tageszeitung Granma übernommen.

Wie kann die Lebensmittelversorgung sichergestellt werden, die Kuba inmitten der Geißel der Pandemie braucht, die durch das neue Coronavirus verursacht wird und die offensichtlich den Welthandel durcheinandergebracht hat, und ohne dass die vom Imperium gegen die Revolution auferlegte Blockade- und Erstickungspolitik auch nur für eine Minute nachgelassen hat?

Mehrere Antworten auf diese Frage wurden im Verlaufe der drei Regionalsitzungen gefunden, die an diesem Wochenende im Osten, dem Zentrum und im Westen des Landes unter dem Vorsitz von José Ramón Machado Ventura, zweiter Sekretär des Zentralkomitees der Partei, Salvador Valdés Mesa, Vizepräsident der Republik Kuba, und José Ramón Monteagudo, Mitglied des PCC-Sekretariats, stattfanden.

Einige der wichtigsten Maßnahmen, die von der kubanischen Landwirtschaft angesichts von Covid-19 getroffen werden müssen, führen wir im Folgenden auf:

Mit Argumenten und nicht mit Losungen jede produktive Basis, jeden Produzenten erreichen, um höhere Produktionen in Kulturen wie Knollenfrüchten, Gemüse und insbesondere bei Bohnen und Mais zu erzielen.

Prioritäten setzen und jede mögliche Alternative in der landwirtschaftlichen Produktion nutzen.

Nutzung des Kraftstoffs mit größtmöglicher Rationalität.

Das Pflügen der Erde unter Nutzung des für Traktoren verfügbaren Kraftstoffes vor allem dort ausführen, wo es zu schwierig ist, dies mit Ochsen zu tun.

Maximale Ausbeutung der Anbauflächen und verfügbaren Ressourcen.

Intensivierung der Aufbereitung landwirtschaftlicher Flächen.

Gute Vorbereitung auf die Bodenbestellung der kühleren Jahreszeit und der folgenden Phasen.

Anbau von Maniok, Süßkartoffeln und aller Arten von Kulturen, um der gegenwärtigen Situation des neuen Coronavirus zu begegnen.

Bedingungen schaffen, die den Ersatz von Lebensmittelimporten für Menschen und Tiere ermöglichen.

Viel mehr Mais anbauen.

Maximale Verwendung von organischer Substanz, Regenwurmhumus und national produzierten Bioprodukten, die als Düngemittel dienen, sowie Tabaquina, Kalkhydrat und Nim-Derivaten als Ersatz für Pestizide, die nicht aus dem Ausland eingeführt werden können.

Förderung der Arbeit der Reproduktionszentren für Entomophagene und Entomopathogene.
Steigerung der Produktion von Heilpflanzen.

Förderung des direkten Kontakts mit den Erzeugern, die die besten Ergebnisse erzielen.
Arbeit an der Steigerung der Erträge in den Gebieten.

Aussaat von Anbaukulturen innerhalb von Obstplantagen, Bananenplantagen und an jedem möglichen Ort, um die Landflächen optimal zu nutzen.

Förderung des Anbaus von Proteinpflanzen für die Rinderfütterung und Absicherung des Tierfutters.

Rationelle Umleitung der Arbeitskräfte bei Aussaat, Anbau und Ernte.

Fortsetzung der Maßnahmen zur Einhaltung des Zuckerproduktionsplans des Landes und gleichzeitige Absicherung der Lieferung von Derivaten, die als Tierfutter dienen.

Absicherung ausreichender Mengen von Jungfischen, um unsere Stauseen für die Entwicklung der Aquakultur des Landes zu nutzen.

Quelle:

Granma Internacional

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