wftu160Am Morgen des 7. Mai gab es einen neuerlichen tödlichen Unfall in einer Chemiefabrik im südindischen Bundesstaat Andhra Pradesh. Der Weltgewerkschaftsbund (WGB) verurteilt diesen scharf.

Indien. Informationen zufolge, die dem Weltgewerkschaftsbund (WGB) vorliegen, wurden nach einem Unfall in einer Chemiefabrik mindestens 11 Tote bestätigt. Hunderte weitere wurden verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Dies ist Resultat eines giftigen Gases, dass in einem Werk von LG Polymers ausgetreten war. Neben Autofahrern, die an der Anlage vorbeifuhren, kamen Berichten zufolge auch Anwohnerinnen und Anwohner in der nahen Umgebung ums Leben, darunter laut WGB mindestens 3 Kinder. Mehr als 1.000 Menschen waren dem Gas direkt ausgesetzt. Dutzende von ihnen befinden sich in einem stabilen, aber dennoch kritischen Zustand.

„Es ist wieder einmal bewiesen, dass der Schutz des Lebens der Arbeiter und der einfachen Leute um des Profits willen geopfert wird“, hält der Weltgewerkschaftsbund in seinem Statement zum Vorgehen fest. „Der Weltgewerkschaftsbund fordert die Festlegung und Umsetzung eines hohen Sicherheitsstandards und angemessener Schutzmaßnahmen für die Arbeiter und die arbeitenden Volkschichten.“ Und fordert außerdem „die Untersuchung der Bedingungen des Unfalls und die Bestrafung der Verantwortlichen.“ Der WGB spricht den Betroffenen sowie den Familien, Kolleginnen und Kollegen sowie Freundinnen und Freunden in seiner Stellungnahme Solidarität und Mitgefühl aus.

Quelle: WGB

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Zeitung der Arbeit